Psychedelischer Konservatismus

Der Funke for­dert eine rechte Gnosis, siehe die Arti­kel zu Deka­denz und Nihi­lis­mus. Er for­dert einen psy­che­de­li­schen (see­len­er­wei­tern­den) Kon­ser­va­tis­mus. Der Kon­ser­va­ti­ve darf in seinem Geist und in seinem Herzen die Bedin­gung der Mög­lich­keit für einen meta­phy­si­schen Zuspruch schaf­fen. Das ist nicht nur gut und rich­tig, son­dern, wie vom Funken gezeigt, auch not­wen­dig.

Bleibende Werte

Frei nach Möller van den Bruck sind die blei­ben­den Werte eben nicht „so wie’s früher war“, son­dern die zeit­lo­sen Impon­de­ra­bi­li­en, die wir aus Erfah­rung kennen, und welche das Dasein mit der Zeit, sowie dem Klatsch und Tratsch von Ursa­che und Wir­kung ver­knüp­fen, viel­leicht sollte ich besser sagen ver­stri­cken. Wir gehen also zu den Nornen.

Das Bild vom Bloom, so scheint es mir, mag uns dort wenig nützen, denn es ist schon zu geschaf­fen, ver­dankt sich dem ent­fal­te­ten Kalkül des Mach­werks. Seine zwin­gen­de Mani­pu­la­ti­ons­theo­rie, das Warum und Wes­halb sich die Leute all diese obszö­nen Dinge antun, diese Theo­rie könnte auch zir­ku­lär sein, beweißt sie doch Geist­lo­sig­keit mit der Annah­me von Geist­lo­sig­keit. So ver­neint sie das Jewei­li­ge. Mich locken andere Meta­phern.

Materialismus

Als ich einst eine müde Seele in der Wüs­te­nei des Mate­ria­lis­mus war, da kam mir ein Zuspruch, und hieß mich zwi­schen Bewußt­sein und Intel­li­genz unter­schei­den. Eine Wei­sung, welche mich damals stark beein­druck­te. Gehol­fen hat sie beim Verhör durch die mate­ria­lis­ti­sche Inqui­si­ti­on. Was ich denn wirk­lich wolle, ob ich denn eigent­lich sei, und falls ja, wie­vie­le? Wir kennen diese Taschen­spie­ler­tricks linker See­len­schrump­fer, und sie hätten sich das Wort vom „Jargon der Eigent­lich­keit“ soviel red­li­cher ver­dient.

Allein, die Erkennt­nis, daß ich nicht meine Gedan­ken bin, und schon gar nicht meine Lust, ließ mich vor dem Tri­bu­nal schwei­gen. Eine Tugend, der ich hier einmal ent­ra­ten will. Tugend ist keine teurer Besitz, den es mit Schall und Rauch zu wahren gilt. Viel­mehr ist sie ein sport­li­ches Ziel, an dessen Ver­folg die Tugend­sa­men sich erken­nen. Sie ist, in der Spra­che der Ver­wahr­los­ten – per­for­ma­tiv.

Taschenkarte

Was nun die Ewig­keit angeht, die ist bekannt­lich stets und über­all. Wie ich sie mir erschlie­ße, das ist jewei­lig, oder, wie Ser­gius Golo­win sagt, es ist der Erleuch­tung egal, wie Du sie erlangst. Die Gemein­schaft ersteht aus dem Stre­ben der Tugend­sa­men. Mann kennt sich.