Aus aktu­el­len Anläs­sen:

Wer hätte das erwar­tet? Wenn wir ehr­lich sind: Vor einem Monat hätte keiner eine Bewe­gung wie HoGeSa vor­her­ge­sagt. Weder aus unse­rem Lager noch aus dem unse­rer Gegner hatte jemand daran gedacht, dass sich Hools derart rasch und derart effek­tiv poli­ti­sie­ren, orga­ni­sie­ren und mobi­li­sie­ren könn­ten. Als die Gruppe ihren Durch­bruch erziel­te, ging dann alles sehr, sehr schnell und was dabei her­aus­kam, war die größte öffent­li­che Ver­samm­lung von eth­ni­schen Deut­schen, die offen und klar gegen Isla­mi­sie­rung und impli­zit auch gegen Mas­sen­ein­wan­de­rung auf­trat und dabei ins­ge­samt nicht als NW oder NS auftrat.Die Anga­ben schwan­ken, aber um die 5.000 dürf­ten es schon gewe­sen sein, die am 26. Okto­ber in Köln die Stra­ßen besetz­ten und für kurze Zeit  das Bild der Stadt bestimm­ten.

Das muss man erst mal im Raum stehen lassen. Und das muss man auch aner­ken­nen.

Die Reak­ti­on auf diese Über­ra­schung und diesen Schock kommt erst lang­sam und zöger­lich. Wie gelähmt sind die meis­ten Medien. Rasch kommt es zu pani­schen Distan­zie­run­gen. Einige wie PI-NEWS schla­gen sich voll auf die Seite der Demons­tran­ten und ver­kün­den das „Wunder von Köln“.
Die Frage ist, wie dieses Ereig­nis aus iden­ti­tä­rer Sicht stra­te­gisch zu bewer­ten ist. Wir wollen am Funken eine mög­lichst neu­tra­le Ana­ly­se, eine Pro­gno­se und einige Winke zum Umgang lie­fern.
Da das Thema gerade aktu­ell ist und dieser Text viel­leicht ein paar mehr Leute inter­es­sie­ren könnte, als das, was hier sonst so ver­zapft wird, wollen wir ihn aus­nahms­wei­se kürzer und simp­ler halten und gleich zum Punkt kommen.

HoGeSa — ein Auf­wa­chen des Volkes? 

Das „Auf­wa­chen“ des Volkes ist eine der belieb­tes­ten Beschwö­rungs­for­meln in rech­ten Krei­sen. Was genau ist damit gemeint? Gemeint ist damit, dass eine kata­stro­pha­le, revo­lu­tio­nä­re Lage herrscht, aber das Bewusst­sein des Volkes diese Kata­stro­phe nicht wahr­nimmt und nicht revo­lu­tio­när ist. Hier klaf­fen also Rea­li­tät und Bewusst­sein aus­ein­an­der.
Ziel aller rech­ten und iden­ti­tä­ren Bewe­gun­gen ist es, das Bewusst­sein des Volkes zu ändern, damit es reif für eine Wende wird. Daran arbei­ten seit Jahr­zehn­ten rechte Bewe­gun­gen mit Demos, Flyern, Aktio­nen, etc.
Die Hoff­nung auf das „Auf­wa­chen des Volkes“ ist die Hoff­nung, dass durch die objek­ti­ve Ver­schlim­me­rung der Lage die Leute von selbst zu einem revo­lu­tio­nä­ren Bewusst­sein, das eine klare Wende in der Ein­wan­de­rungs-, Aus­län­der- und Islam­po­li­tik for­dert, kommen.

Bis jetzt wurde diese Hoff­nung am Funken immer harsch kri­ti­siert. Es ist eine Art „Kri­sen­kult“, eine Hoff­nung auf einen Faktor X, der die poli­ti­sche Tat lähmt. Es ist die Auf­ga­be einer poli­ti­schen Bewe­gung, die Leute auf­zu­we­cken. Die Hoff­nung, dass sie „von selbst auf die Straße gehen werden“, und sie das nur noch nicht tun, weil es „ihnen noch nicht schlecht genug geht“, ist ein gefähr­li­cher Irrtum.
Die Lage ist objek­tiv schlimm genug, dass alle Deut­schen auf die Straße gehen müss­ten, um das Ende von Mul­ti­kul­ti zu for­dern. Nur um es noch einmal fest­zu­hal­ten: In weni­gen Jahr­zehn­ten wird eine ganze Völ­ker­fa­mi­lie und Kul­tur­ge­schich­te auf ihrem eige­nen Kon­ti­nent abge­schafft und aus­ge­tauscht. Und selbst wenn einen das nicht kratzt: auch unsere Demo­kra­tie und Rechts­staat­lich­keit wird gerade von Mul­ti­kul­ti und eth­ni­schen Lobbys aus­ein­an­der­ge­nom­men.
Es geht nicht darum, zu hoffen, dass die Lage schlech­ter wird und die Leute auf­wa­chen. Unsere Auf­ga­be ist es, den Leuten bewusst zu machen, wie schlimm die Lage tat­säch­lich ist.

Das Pro­blem ist näm­lich: die große Krise, der große Zusam­men­bruch kann auch aus­blei­ben oder ver­schleppt werden. Es kann sein, dass die Struk­tu­ren dieser von uns geschaf­fe­nen Gesell­schaft und Ord­nung länger leben als unser eige­nes Volk; dass unser eth­ni­scher Unter­gang lange vor einem staat­li­chen und wirt­schaft­li­chen Kol­laps statt­fin­det!

Das gesagt wollen wir uns jetzt dem HoGeSa-Phä­no­men zuwen­den. Tat­säch­lich findet eine objek­ti­ve Ver­schlim­me­rung der Lage statt, die auch das Bewusst­sein des Volkes mit­ver­än­dert. Ein poli­ti­sche Akti­vist, dem es um dieses Volk geht, kann sich nicht leis­ten, diese Ver­än­de­run­gen aus­zu­blen­den. Er muss seine Aktio­nen und Bot­schaf­ten immer an das Bewusst­sein des Volkes anpas­sen und sie so radi­kal und maß­voll gestal­ten, dass es auf­ge­weckt und ange­trie­ben, aber nicht abge­schreckt und abge­sto­ßen wird.
Bleibt man hier hinter der dyna­mi­schen Ent­wick­lung des Bewusst­seins zurück, sind die eige­nen Bot­schaf­ten ent­we­der zu extrem oder zu harm­los und lassen alle kalt. Immer jene Bewe­gung, die am Puls der Zeit steht, hat das Poten­ti­al das Bewusst­sein des Volks, sein Denken, Fühlen, seine Begrif­fe, Freund- und Feind­bil­der zu beein­flus­sen.

Die HGS-Bewe­gung ist nun tat­säch­lich ein Sym­ptom, das ohne jede poli­ti­sche Insze­nie­rung als Rand­phä­no­men des deut­schen Volks­be­wusst­seins auf­tritt und ver­dient inten­si­ve Betrach­tung.
Eine Gruppe an Jugend­li­chen, aus einer der letz­ten Szenen, die mehr­heit­lich von indi­ge­nen Euro­pä­ern domi­niert ist (Hools und Ultras sind neben Metal und tlw. Goths eine der letz­ten „Hoch­bur­gen“) und die sich bis dato offi­zi­ell immer als unpo­li­tisch gab, wird auf einmal eine dezi­diert poli­ti­sche Gruppe, die instink­tiv gegen den Eth­no­zid Stel­lung nimmt, indem sie natur­ge­mäß sein auf­fäl­ligs­tes und unbe­lieb­tes­tes Sym­ptom, den radi­ka­len Islam, atta­ckiert.

(Kla­rer­wei­se hatten einige poli­tisch vor­ge­bil­de­te und gepräg­te Hools hier haupt­säch­lich ihre Finger im Spiel. Den­noch hätte das nie funk­tio­niert, wenn nicht die Szene mit­ge­macht hätte. Es ist ganz klar KEINE Insze­nie­rung und Szene-Instru­men­ta­li­sie­rung einer ande­ren Gruppe — nach den Infos, die uns vor­lie­gen.)
Ihnen schlos­sen sich ver­schie­dens­te islam- und ein­wan­de­rungs­kri­ti­sche Leute an, was beim rela­tiv nega­ti­ven Image der Hools ebenso bemer­kens­wert ist.
Das ist ein Quan­ten­sprung im Bewusst­sein des Volkes. Ebenso wie in Ita­li­en kürz­lich 50.000 gegen die uner­träg­li­che Mas­sen­ein­wan­de­rung auf die Straße gegan­gen sind, so scheint auch in Deutsch­land, ganz von selbst und ohne Zutun „rech­ter“ Grup­pen, eine revo­lu­tio­nä­re­re Stim­mung zu ent­ste­hen. D.h. Leute, die vorher nicht dazu bereit waren, sind nun bereit, aus ihrem Unmut Taten zu machen und für ihre Ideen auf die Straße zu gehen. Die Sorge um die Heimat über­wiegt die Sorge um Repres­si­on und Iso­la­ti­on.
Betrach­ten wir das Volks­be­wusst­sein wie das Immun­sys­tem eines Kör­pers, die Selbst­ab­schaf­fung als Virus und rechte Grup­pen als Medi­ka­ment: zum ersten Mal findet eine, nicht von Medi­ka­men­ten ein­ge­lei­te­te, auto­no­me Gegen­re­ak­ti­on des Immun­sys­tems statt.

Eine ein­ma­li­ge Lage

Der Grund: Hier schnei­den sich drei wich­ti­ge Fak­to­ren, die zum ersten Mal diesen rela­tiv auto­no­men Aus­bruch des Volks­be­wusst­seins ermög­lich­ten:

1. Hools als risi­ko­be­rei­tes­te Gruppe des Volkes:
Hools ran­gie­re in der Beliebt­heit irgend­wo zwi­schen Rockern, Punks und Schnup­fen. Den­noch unter­lie­gen sie nicht dem tota­len Bann­strahl wie alle akti­ven, rech­ten poli­ti­schen Grup­pen. Sie sind zwar ein ver­ach­te­ter, aber immer noch Teil dieser Gesell­schaft. Sie sind „kon­takt­freu­dig“ und „erleb­nis­ori­en­tiert“ und haben von Haus aus eine gerin­ge Hemm­schwel­le und große Risi­ko­be­reit­schaft. D.h. sie haben nicht viel zu ver­lie­ren und sind auch bereit, sich für nichts völlig „sinn­frei“ die Zähne ein­zu­schla­gen. (Jeder, der wie der Autor ein paar Leute aus der Szene kennen gelernt hat, weiß aber, dass sie meinst echt paten­te Bur­schen und meis­tens sogar rich­tig sanft und lie­bens­wür­dig sind.)
Diese Gruppe ist also im deut­schen Volk am ehes­ten bereit, „auf die Straße zu gehen“, ihre Gesund­heit und Repres­si­on zu ris­kie­ren. Man kann sie als „weiße Blut­kör­per­chen“ sehen, wenn man die Meta­pher wei­ter­füh­ren will. Wenn also die all­ge­mei­ne Lage „heißer“ wird und das Volk von selbst auf­wa­chen sollte, beginnt das zual­ler­erst in Krei­sen wie den Hools: dort, wo junge Leute in Grup­pen zusam­men sind und von Haus aus an Tem­pe­ra­tur­er­hö­hung leiden, von Haus aus einen Kampf, eine Front und ein Schlacht­feld suchen. Nun haben sie eines abseits vom Acker gefun­den und zwar mit einer Gruppe, die im Moment gerade mit den Nazis um die Rolle „Feind­bild Nr. 1“ kämpft. Es sind die:

2. Sala­fis­ten als unbe­lieb­tes­te Gruppe des Volkes
Wie wir bereits hier XXX ana­ly­siert haben gibt die Islam­kri­tik dem ver­ängs­tig­ten Bun­zel­bür­ger erst­mals die Mög­lich­keit, im Rahmen des modern-libe­ra­len, iden­ti­täts­ver­ges­se­nen Den­kens seine Beden­ken gegen Mul­ti­kul­ti zu äußern. Im Namen der west­lich-libe­ra­len Werte kann er nun gegen Ein­wan­de­rung und Über­frem­dung wet­tern, ohne sich dabei in Erklä­rungs­nö­te zu bege­ben.
Tat­säch­lich mar­kiert die Isla­mi­sie­rung aber das totale Schei­tern von Mul­ti­kul­ti und ist auch auf­grund der mehr­heit­lich isla­mi­schen Ein­wan­de­rung nach Europa eine direk­te Par­al­lel­ent­wick­lung zu Eth­no­zid und Neu­ko­lo­nia­li­sie­rung. Der Kampf gegen die Isla­mi­sie­rung und für west­li­che Werte ent­spricht also para­do­xer­wei­se zwar nicht inhalt­lich, aber struk­tu­rell dem Kampf gegen Mas­sen­ein­wan­de­rung und für den Erhalt der eth­no­kul­tu­rel­len Iden­ti­tät (Wen das Thema inter­es­siert Hier XX und hier XX wei­ter­le­sen)
Gegen Isla­mi­sie­rung lässt sich also eine breite gesell­schaft­li­che Basis finden, was u.a. diese Frage in Ver­bin­dung mit der Iden­ti­täts­fra­ge zu der ent­schei­den­den Front des 21. Jahr­hun­derts machen wird. Die Sala­fis­ten sind nun, aus den Augen der Bevöl­ke­rung gese­hen, so etwas wie „der Eiter­beu­tel auf der Pest­beu­le“ der Isla­mi­sie­rung. Das „Böse vom Bösen“, das noch dazu lächer­lich aus­sieht und irr­sin­nig plump daher­kommt. Sozia­le Übel und sozia­le Ängste gegen­ge­rech­net sind offen­bar viele Patrio­ten bereit, sich mit Hools gemein zu machen, wenn es gegen Sala­fis­ten geht. Damit ent­steht ein revo­lu­tio­nä­res Poten­ti­al, das sich am 26. Okto­ber mit 5.000 Leuten sicht­bar gemacht hat.
Mög­lich wurde dieser Über­gang vom Poten­ti­al zur Aktion aber auch und vor allem durch die ein­ma­li­ge media­le Lage, in der wir uns auf­grund des ISIS-Phä­no­mens XXX befin­den.

3. Media­le Stim­mung gegen Sala­fis­ten
Wich­tig ist — die Unter­schei­dung zwi­schen revo­lu­tio­nä­rer Lage und revo­lu­tio­nä­rem Bewusst­sein haben wir bereits erläu­tert — zu ver­ste­hen, wie Bewusst­sein funk­tio­niert.
Etwas kann objek­tiv immer da sein, wie z.B. die Beset­zung und der Eth­no­zid in Tibet. Medial bewusst wird es aber immer nur, wenn der Dalai Lama ein Land besucht. Ein Preiseti­kett am frisch gekauf­ten „Pha­lanx Europa“-Shirt XX kann am Hals krat­zen, ohne dass man es merkt oder dass es stört. Wenn man sich aber auf einmal darauf kon­zen­triert, wird es schier uner­träg­lich.
Der stei­gen­de Islam­sumpf im Mul­ti­kul­ti-Deutsch­land und ihr Fett­au­ge, die Sala­fis­ten, gerie­ten nun vor allem durch den teils echt durch­ge­knall­ten ISIS-Terror in die media­len Schlag­lich­ter und kamen da seit Mona­ten nicht mehr raus.
Wenn die Leute „Sala­fis­ten“ hörten, dach­ten sie also an Stei­ni­gung, Ent­haup­tun­gen, Frau­ens­ka­ven, etc. Die Sala­fis­ten wurden, ob es ihnen gefällt oder nicht, durch die Medien zur offi­zi­el­len ISIS-Filia­le in der BRD.

Damit war eine ein­ma­li­ge Gegen­la­ge geschaf­fen, die so vorher noch nie da war und so viel­leicht auch nicht so bald wie­der­kom­men wird. Mit Hools gab es ein Poten­ti­al an Leuten, die auf­grund ihres nied­ri­gen sozia­len Status ohne­hin zu allem bereit waren und eine Demo orga­ni­sie­ren konn­ten. Auf­grund der Sala­fis­ten als ihr Gegner waren den­noch viele Leute bereit, mit den Hools zu koope­rie­ren, weil der sozia­le Status der Sala­fis­ten noch gerin­ger ist. Durch das Dau­er­feu­er der Medien wurde aus diesem revo­lu­tio­nä­ren Poten­ti­al ein revo­lu­tio­nä­rer Akt, indem tau­sen­de Patrio­ten auf die Straße gingen.
Auch wenn diese Schnitt­men­ge so viel­leicht nicht wieder kommt, kann es sein, dass damit ein Bann gebro­chen ist, was das revo­lu­tio­nä­re Bewusst­sein des Volkes betrifft. Ganz ohne eine poli­ti­sche Bewe­gung hat es diese Orga­ni­sa­ti­on und Mobi­li­sie­rung „von allei­ne“ hin­be­kom­men. Das Immun­sys­tem hat zum ersten Mal kurz gefie­bert.
Den Leuten ist nun klar, dass sie das können und was sie können. Viele Hools, Islam­kri­ti­ker und Patrio­ten haben viel­leicht zum ersten  Mal das Gefühl erlebt, als geein­te poli­ti­sche Macht auf der Straße zu stehen. Sie waren kurz Herr der Lage, lehr­ten den Linken, die sie sonst immer domi­nie­ren und bevor­mun­den, das Fürch­ten. Kein Sala­fist zeigte sich. Sie waren wieder Herren im eige­nen Land.
Man wird sehen, ob damit ein bestimm­ter Immun­re­flex wieder auf­ge­wacht ist und ab jetzt immer regel­mä­ßi­ger solche rela­tiv spon­ta­nen Ver­samm­lun­gen und Demons­tra­tio­nen auf­tre­ten. Aus Erfah­rung kann man sagen, dass kurz­fris­tig über Face­book orga­ni­sier­te Bünd­nis­se ebenso rasch wieder zer­fal­len, doch hier liegt eine gewach­se­ne und enge Struk­tur, eben die Hool-Szene zugrun­de.
Auf jeden Fall ist, und diesen Fakt muss man aner­ken­nen, der­zeit in Deutsch­land, wenn es gegen Isla­mi­sie­rung und Sala­fis­ten geht, sogar ein eher „nied­ri­ge sozia­le Gruppe“ wie die Hools in der Lage eine kri­ti­sche Masse um sich zu sam­meln.

Hätten NPD und NW das orga­ni­siert, wären sicher­lich nur die übli­chen Ver­däch­ti­gen erschie­nen. Bei AFD, Pros oder einer Kraft wie der IBD das Ergeb­nis frag­lich, aber es wäre wohl auch in die tau­sen­de gegan­gen. (Doch die genann­ten Grup­pen sind der­zeit kaum nicht in der Lage, eine der­ar­tig große Ver­an­stal­tung geord­net zu orga­ni­sie­ren.)

Dieses Faktum bedeu­tet einen Quan­ten­sprung in der Ent­wick­lung des revo­lu­tio­nä­ren Bewusst­seins im Volk im Sinne einer Anpas­sung an die revo­lu­tio­när-kata­stro­pha­le Lage betref­fend seiner Iden­ti­tät und Zukunft. Jede poli­ti­sche, patrio­ti­sche Bewe­gung muss sich hier undog­ma­tisch und dyna­misch anpas­sen und es als Lehr­stück betrach­ten, dass abseits ihrer Ein­fluss­nah­me ganz von selbst etwas Der­ar­ti­ges ent­steht. So weit so gut.
Die Frage nach der Bedeu­tung von HGS für das Bewusst­sein des Volks ange­sichts seiner Selbst­ab­schaf­fung ist damit beant­wor­tet. Wenden wir uns nun einer ande­ren Frage zu, die all das Gesag­te leider etwas rela­ti­vie­ren wird. Es geht um: 

Die Eska­la­ti­on und die Revo­lu­ti­on

Dass die Demo eska­lie­ren würde, war zumin­dest uns von Anfang an klar. Eher sind wir ver­wun­dert, warum es nicht weit­aus extre­mer aus­fiel. Hools sind nun einmal Gewalt und Van­da­lis­mus gewohnt. Das ist ihr Ele­ment, das ist ihr Job. Sie haben keine Demo-Dis­zi­plin. Sie trin­ken, sie grölen. ACAB  ist für sie mehr als eine Parole. In der Regel prü­geln sie sich inbrüns­tig in aller Ruhe gegen­sei­tig. Was tun, wenn diese Fein­schaft nun Pause macht, man mit so vielen wie nie auf der Straße steht und weit und breit kein Sala­fist und kein Anti­fant sich zeigt? Na logo: ACAB in die Tat umset­zen.

Die Bilder, die dabei ent­stan­den, wurden von dem Medien natür­lich begie­rig auf­ge­grif­fen. Sie sind sich durch­aus dessen bewusst, was wir oben ana­ly­siert haben, und ver­su­chen panisch Scha­dens­be­gren­zung zu betrei­ben. (Wir pro­phe­zei­en auch eine radi­ka­le Repres­si­ons­wel­le gegen die Hools, um ein Exem­pel zu sta­tu­ie­ren und diese auf­kei­men­de Immun­re­ak­ti­on in besag­tem Keim zu ersti­cken.) Und das mit Erfolg. Die Bilder umge­kipp­ter Poli­zei­au­tos und ran­da­lie­ren­der Kapu­zen wecken in allen deut­schen Bür­gern, egal wie sie sonst denken, die Asso­zia­ti­on: „Extre­mis­mus“.
Die Hools und ihre Demo haben genau die pas­sen­den Bilder gelie­fert, um gleich wie Nazis, Sala­fis­ten und teil­wei­se Anti­fas als untrag­ba­re „Extre­mis­ten“ abge­hakt und bei­sei­te gescho­ben zu werden. Sie werden als „Kra­wall­ma­cher“ wahr­ge­nom­men, deren „sinn­lo­se Gewalt“ jede sinn­vol­le For­de­rung dele­gi­ti­miert.

Den Hools wird das egal sein. Der Grund dafür liegt in ihrem fal­schen und man­gel­haf­ten Ver­ständ­nis von Poli­tik, Macht und Revo­lu­ti­on. Wir wollen es hier auf­schlüs­seln und kri­ti­sie­ren. Damit der Leser das mit uns gemein­sam tun kann, werden wir erst einmal klar­stel­len, wie diese Dinge wirk­lich funk­tio­nie­ren.

Revo­lu­tio­nen werden nicht über Gewalt gewon­nen. Was ist über­haupt eine Revo­lu­ti­on? Wer sie instink­tiv mit Gewalt gleich­setzt, liegt dane­ben. Die Ein­füh­rung der Scha­ria in Deutsch­land wäre z.B. auch eine Revo­lu­ti­on. Würde sie aber demo­kra­tisch von der kom­men­den mus­li­mi­schen Mehr­heit ver­langt werden, müsste kein Schuss fallen. Tat­säch­lich sind die Stra­ßen­schlach­ten, wie wir sie in der Ukrai­ne am Maidan gese­hen haben, nicht der BEGINN, son­dern bereits das ENDE einer Revo­lu­ti­on. Wenn eine kri­ti­sche Masse in der Bevöl­ke­rung nicht mehr an die Regie­rung glaubt und bereit ist, aus dem Spiel aus­zu­stei­gen, also auf die Straße zu gehen, zu strei­ken, nicht mehr mit­zu­ma­chen — dann hat das System bereits ver­lo­ren.
Wenn es mit Gewalt gegen das eigene Volk vor­ge­hen muss, zeigt es nur, dass es jede Auto­ri­tät ver­lo­ren hat. Selbst wenn es die Revol­te zusam­men­schießt. In einem west­lich-demo­kra­ti­schen Land wäre das der Tod jeder Regie­rung.
Damit hier aber eine Revo­lu­ti­on zustan­de kommt, muss tat­säch­lich „das Volk“ auf die Straße gehen. Das ganze Volk? Nein, natür­lich nicht. Es reicht ein klei­ner Pro­zent­satz an Ent­schlos­se­nen, der aber die UNTERSTÜTZUNG des ganzen Volkes haben muss. Wären die Beset­zer des Maidan vom ganzen Volk als „Kra­wall­ma­cher“ und „Nazis“ wahr­ge­nom­men worden, hätte man sie in einem Tag mit Pan­zern und Pfer­den weg­ge­räumt.
Wenn das Volk das Ver­trau­en in das System ver­lo­ren und ein revo­lu­tio­nä­res Bewusst­sein ent­wi­ckelt hat, in einem revo­lu­tio­nä­ren Moment ver­tre­ten durch eine unbeug­sa­me, orga­ni­sier­te Bewe­gung auf die Straße geht — dann kann man begin­nen von „Revo­lu­ti­on“ zu spre­chen.
(Das, was ISIS der­zeit macht, ist z.B. keine Revo­lu­ti­on, son­dern ein Par­ti­sa­nen-, Banden- und Erobe­rungs­krieg. Es ist genau das, was vielen NWlern in ihren Wehr­sport­fan­ta­si­en vor­schwebt und was sie irri­ger­wei­se mit Revo­lu­ti­on gleich­set­zen.)

Die Revo­lu­ti­on wird also gewon­nen, weil und wenn die Poli­tik ihr Gewalt­mo­no­pol nicht mehr ein­set­zen kann und will, weil alle gegen sie sind, weil die Poli­zei und die Armee sich wei­gern zu schie­ßen und zur Volks­be­we­gung über­läuft. Die Revo­lu­ti­on ist bereits gewon­nen, bevor sie auf der Straße statt­fin­det.
Eine revo­lu­tio­nä­re Bewe­gung muss weni­ger diese End­pha­se her­bei­seh­nen, wenn ihre objek­ti­ven Vor­aus­set­zun­gen nicht vor­lie­gen, als vor allem die Anfangs­pha­se her­bei­füh­ren: d.h. die herr­schen­de Ideo­lo­gie der herr­schen­den Poli­tik ent­lar­ven und das Bewusst­sein der Leute für ihre Lage schär­fen und bilden. Echte Revo­lu­ti­on rich­tet sich gegen die herr­schen­de Ideo­lo­gie, die dem eige­nen Ziel wider­spricht. Sie nimmt der herr­schen­den Poli­tik die Legi­ti­mi­tät und Auto­ri­tät. 

(Wer an dem Thema inter­es­siert ist, dem emp­feh­len wir diese beiden Arti­kel XX XX )

Wir sehen also, dass im Rahmen eines revo­lu­tio­nä­ren Sze­na­ri­os die Beset­zung von Stra­ßen, die Demons­tra­ti­on, der Zusam­men­stoß durch­aus eine Rolle spie­len. Ver­ein­facht gesagt sind sie aber erst dann mög­lich und „revo­lu­tio­när“, wenn sie vom Willen und Wohl­wol­len das ganzen Volkes getra­gen werden. Ist das nicht der Fall, dann sind sie „Kra­wall“.
Man stelle sich vor, die Hools hätten unter Ein­satz mas­si­ver Gewalt einen Platz besetzt. Es ist zu bezwei­feln, dass sich das Volk mit ihnen soli­da­ri­siert hätte. Im Gegen­teil: Jeder Gewalt­akt der Hools ist kon­tra­re­vo­lu­tio­när und dämpft das Auf­wa­chen des Volkes direkt und emp­find­lich.
Bei der nächs­ten HGS-Demo werden garan­tiert gewis­se Leute nicht mehr oder doch nicht kommen , weil durch die Kra­wal­le das Bild einer extre­mis­ti­schen Rand­grup­pe geprägt wurde.
Diese Kra­wal­le waren näm­lich vor allem eines: unnö­tig und sinn­los.
Wäre die Demo von Sala­fis­ten oder Linken atta­ckiert worden, hätte es Rei­be­rei­en mit ein paar Poli­zei­ket­ten gege­ben — das wäre alles nicht weiter schäd­lich für sie gewe­sen. Die umge­stürz­ten Poli­zei­au­tos ver­mit­teln aber genau das Bild, das auf eine breite Volks­be­we­gung läh­mend und giftig wirkt. Viele mög­li­che Bünd­nis­part­ner werden sich abwen­den. Die Revo­lu­ti­on und das „Wunder von Köln“ könn­ten enden, bevor sie begon­nen haben. 

Mili­tanz und Abschre­ckung

Bei einem Fuß­ball­spiel geht mehr zu Bruch“ wenden nun viele ein. Gerade das ist aber der sprin­gen­de Punkt. Ein Fuß­ball­spiel ist keine poli­ti­sche Kund­ge­bung. Und Hools haben keine Ahnung von Poli­tik und Stra­te­gie. Der glück­li­che Moment und die Über­schnei­dung von Ten­den­zen, die sie für ihre durch­aus mutige Tat erwischt haben, ist nicht allein ihr „Ver­dienst“ und wenn sie sich jetzt ein­bil­den, „mehr als alle poli­ti­schen Bewe­gun­gen“ erreicht zu haben, unter­lie­gen sie einer schwe­ren Täu­schung.
Sie sind Teil eines all­ge­mei­nen, aufs Volks­gan­ze bezo­ge­nen Pro­zess einer Anpas­sung und Ver­än­de­rung des Bewusst­seins auf die revo­lu­tio­nä­re Lage. Sie haben aus dem Poten­ti­al eine Tat gemacht. Aber leider haben sie auf­grund poli­ti­scher Unkennt­nis und Sze­ne­prä­gung eini­ges dazu bei­ge­tra­gen, diesen Erfolg wieder zu zer­stö­ren.

Wo liegt das Pro­blem. Das, was wir oben als Revo­lu­ti­on und Revo­lu­tio­nä­re beschrie­ben haben, wissen die Hools nicht.
Sinn­lo­se Gewalt und Ran­da­le ist ihr Lebens­mot­to und ihr Hobby. Ihr Ver­ständ­nis von Macht und Poli­tik unter­schei­det sich nicht vom Ver­ständ­nis von Schlä­ge­rei­en und Domi­nanz über einen Sta­di­on­block. Sie sind damit geis­tig nicht dazu in der Lage, eine poli­ti­sche Bewe­gung zu führen.
Das zeigt sich vor allem darin, dass sie glau­ben, mili­tan­tes Auf­tre­ten und kon­kre­te, kurz­fris­ti­ge Domi­nanz und Gewalt­aus­übung sei „revo­lu­tio­när“.
Revo­lu­tio­när ist es dage­gen, im Volk eine Mehr­heit zu bilden, die sich der herr­schen­den Lage bewusst wird und eine Wende her­bei­füh­ren will. Demos können ein wich­ti­ger Schritt in dieser Arbeit sein. Wenn sie aber GERADE DURCH IHRE MILITANZ eher zur Abschre­ckung dienen, ver­hin­dern sie die Bewusst­wer­dung.
Viele Deut­sche werden, wenn sie die von den Medien tau­send­fach wie­der­hol­ten und ver­grö­ßer­ten Bilder der Eska­la­tio­nen sehen, für sich ent­schei­den, dass sie nicht bereit sind, einer der­ar­ti­gen Bewe­gung zu folgen, selbst wenn sie gegen Sala­fis­ten geht.
Der Ver­trau­ens­vor­schuss, den die Hools von vielen Nicht-Hools beka­men, dürfte bald schwin­den.
Selbst wenn sie es aber schaf­fen soll­ten, die ganze rechte Szene und die „PI-News“-Online-Fraktion auf ihre Seite zu brin­gen. Wenn sie weiter so auf­tre­ten, wird man sie im Volk klar als Kra­wall­ma­cher sehen, gegen die jede Repres­si­on per se erlaubt ist. „Immer noch besser“ viel­leicht als Sala­fis­ten, aber auf gar keinen Fall eine poli­ti­sche Hand­lungs­al­ter­na­ti­ve zu den Par­tei­en.

Die ohne­hin — sagen wir — „unvor­teil­haf­te“ Prä­sen­ta­ti­on vieler Teil­neh­mer zusam­men mit dem Van­da­lis­mus könnte die oben beschrie­be­ne ein­zig­ar­ti­ge Gemen­gen­la­ge zuun­guns­ten von HGS ver­schie­ben. Flaut zudem, was wohl zu erwar­ten ist, die ISIS-Bericht­erstat­tung ab und stellt sich ein Gewöh­nungs­ef­fekt ein, könnte das Mobi­li­sie­rungs­po­ten­ti­al von HGS abfla­chen.
Was nun höchst­wahr­schein­lich auch pas­sie­ren wird, ist, dass sich alle Über­res­te des NW und der NPD mit einem Heiß­hun­ger und den Kopf voller Tag-X-Fan­ta­si­en auf HGS stür­zen werden. Die NS-Ten­den­zen, die auf der Demo auf­fie­len und nur auf­grund der Masse an Nor­ma­lo-Patrio­ten das Gesamt­bild der Demo nicht voll bestim­men konn­ten, werden sich solan­ge stei­gern, bis HGS end­gül­tig als Nazis abge­stem­pelt werden könn­ten. (Die diver­sen Schnit­zer chau­vi­nis­ti­scher, ras­sis­ti­scher und alt­rech­ter Natur auf der Demo waren aber auf­grund der kurzen Mobi­pha­se und mas­sen­haf­ten Mobi­li­sie­rung schwer zu ver­hin­dern, was wir als Absicht der Lei­tung durch­aus glau­ben wollen.))

Doch all das sind Spe­ku­la­tio­nen. Selbst wenn es HGS gelingt, den NW drau­ßen zu halten, selbst wenn, viel­leicht durch einen Ter­ror­an­schlag in Europa, das Islam-Thema heiß bleibt: Das man­geln­de poli­ti­sche Ver­ständ­nis der Hools wird den­noch zum Schei­tern führen. Warum?

Fuß­ball bleibt Fuß­ball

Und Poli­tik bleibt Poli­tik. Eine poli­ti­sche Bewe­gung muss Demons­tra­tio­nen und Aktio­nen, Nach­ge­ben und Wehr­haf­tig­keit als stra­te­gi­sche Mittel dort ein­set­zen, wo sie sinn­voll sind. Für Hools sind das aber keine stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen, son­dern ein Teil ihres Ehren­co­dex und Life­styles. Gewalt und Ran­da­le gehö­ren für sie ein­fach dazu. Ihre Vor­ge­hens­wei­se ist der mobile, aggres­si­ve Mob und nicht die passiv-gewalt­freie Kette. Sie sind kaum kon­trol­lier­bar und, ich spre­che hier wieder aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung, auf Demos nur in gewis­sen Dosen genieß­bar. Zwar sind sie mutig und man kann sich meist stets auf sie ver­las­sen. Aber was For­ma­ti­ons- und Paro­len-Dis­zi­plin, Alko­hol und Gewalt­ver­bo­te betrifft, ist man eher selbst ver­las­sen, so man sich auf Hools ver­lässt. So sind sie und das ist ihr Leben – so wird es immer wei­ter­ge­hen.
Poli­tik und Fuß­ball waren nicht umsonst und nicht zu unrecht getrenn­te Berei­che. Der gegen­sei­ti­ge „Schwanz­ver­gleich“ bezo­gen auf die Dicke der Strafak­te zeigte auch klar, dass Hools ganz ohne poli­ti­sche Repres­si­on, allein durch Gewalt und Van­da­lis­mus „beacht­li­che Ergeb­nis­se“ erziel­ten.
Meist einig­te man sich darauf, sich nicht gegen­sei­tig in die zusätz­li­chen juris­ti­schen Pro­ble­me durch Poli­tik oder Gewalt hin­ein­zu­zie­hen. 

Allen­falls in bestimm­ten Sze­na­ri­en ist die Unter­stüt­zung von „Jungs fürs Grobe“ denk­bar und sinn­voll. Wenn sie aber mit ihrem Denken die Lei­tung über­neh­men und den Kern einer Bewe­gung stel­len, MUSS es regel­mä­ßig zur Eska­la­ti­on kommen, egal wie selbst­zer­stö­re­risch das ist. (Nietz­sches Fabel von Frosch und Skor­pi­on kommt hier in den Sinn.) Der Life­style der Hools IST ja gerade die zahn­los grin­sen­de Selbst­zer­stö­rung und ich fürch­te man kommt nicht umhin, zwi­schen den Zeilen eine gewis­se Sym­pa­thie für diese „Rebels without a cause“ zu erken­nen. Sie sind die „ver­lo­re­ne Gene­ra­ti­on“, von der Sot­to­fa­scias­em­pli­ce singt:

Und wenn wir von Mut spre­chen, dann weil wir ihn gelernt haben,
als wir uns in den Stra­ßen und Sta­di­en für Nichts geprü­gelt haben,
in den Ruinen einer Welt, die zur Ruine ver­dammt ist,
als wir die Bar­ri­ka­den ange­zün­det haben, wenn die Pan­zer­wa­gen kamen.“

Was aber, wenn diese „Rebels“ sich nun einen „cause“ finden, aber ihr rebel­lisch-apol­ti­sches Gehabe nicht auf­ge­ben (können)?
Sie leiten die auf­ge­stau­ten und ent­fes­sel­ten Ener­gi­en gegen die Wand…

Die Hools sind von Haus aus zu einem ein­zi­gen Ver­hal­ten und einer ein­zi­gen Rolle im Gesamtim­mun­sys­tem eines Volkes prä­de­sti­niert. Ihr denken kreist um Gewalt und phy­si­sche Domi­nanz. Dass Ver­än­de­run­gen aber gerade durch einen geis­ti­gen Krieg, durch einen Kampf der Ideen um das Herz des Volkes her­bei­ge­führt werden, zeigt uns nicht zuletzt die indi­sche Revol­te unter Gandhi. Auch die DDR-Auf­stän­de wären z.B. wohl geschei­tert, wenn sie von Hools ange­führt worden wären. Statt als fried­li­cher Mas­sen­pro­test, der das ganze Volk auf die Stra­ßen zieht und die Sol­da­ten zur Befehls­ver­wei­ge­rung treibt, hätte eine Kra­wall­trup­pe im Gegen­teil sogar noch einmal den Über­le­bens­in­stinkt der mar­xis­ti­schen Staats­ge­walt her­aus­for­dern und den gesam­ten Volks­pro­test auch im Auge der Bevöl­ke­rung dele­gi­ti­mie­ren können.

Der sprin­gen­de Punkt ist, dass eine Bewe­gung, um revo­lu­tio­när zu sein, gerade nicht auto­ma­tisch mili­tant und gewalt­tä­tig auf­tre­ten muss. Sie muss auch nicht immer bieder und bür­ger­lich auf­tre­ten.
Sie muss genau so auf­tre­ten, dass sie die Masse des Volkes hinter sich haben kann.
Eine fried­li­che, aber macht­vol­le Demo mit 5.000 Leuten, in der sich auch ein paar besof­fe­ne Voll­pro­los ein paar ver­lo­re­ne Nazis und Spin­ner befun­den hätten, hätte weite Teile des Volkes hinter sich gehabt und wäre tat­säch­lich ein revo­lu­tio­nä­rer Schritt gewe­sen.
Die Eska­la­ti­on, und es genügt (so viel media­les Know-How muss JEDER haben, der sich aufs Feld der Poli­tik wagt) DAS EINE Bild, das die Medien von nun an wieder und wieder kopie­ren werden, hat diese weiten Teile des Volkes mit großer Wahr­schein­lich­keit ver­prellt und die Demo damit zu einem kon­ter­re­vo­lu­tio­nä­ren Akt gemacht. Nicht alle werden so urtei­len wie jener Teil­neh­mer auf der Sezes­si­on Xxhttp://www.sezession.de/46988/hogesa-in-koeln-dresden-berlin.html
Es reicht eben auch selbst die kleine Gruppe, die für den einen Zwi­schen­fall und das eine Bild sorgt. Wer nicht die volle Kon­trol­le hat, begeht eine Fahr­läs­sig­keit, wenn er eine Demo star­tet.

Im schlimms­ten Fall wird er vom Mul­ti­kul­ti-System sogar zur wei­te­ren Ein­schüch­te­rung und Dele­gi­ti­mie­rung der islam- und ein­wan­de­rungs­kri­ti­schen Szene benutzt. Wie gesagt, könn­ten die Mul­ti­kul­tis, die genau wissen, was hier Radi­ka­les gesche­hen ist, ein Exem­pel sta­tu­ie­ren, das sich auch gegen Por­ta­le wie PI-NEWS, die HGS-Fans sind, rich­tet.
Dieser Dämp­fer könnte das „Unlust-“ und „Nach­teils­po­ten­ti­al“ für Kritik an Mul­ti­kul­ti derart stei­gern, dass das revo­lu­tio­nä­re Bewusst­sein sogar schrumpft…

Man wird sehen, wie es wei­ter­geht. Viel­leicht ist aber der dumpfe Unmut im Volk tat­säch­lich stark genug, um sogar ran­da­lie­ren­de Hools als Ver­tre­ter seines Zorns zu ertra­gen. Viel­leicht bleibt der Islam durch ver­schie­de­ne Ereig­nis­se wei­ter­hin zen­tral in den Medien. Viel­leicht gerät sogar die hie­si­ge Sala­fis­ten-Szene durch einen Anschlags­ver­such, etc. in die Schlag­zei­len. All das könnte zu wei­te­ren Erfol­gen von HGS führen.
Diese würden aber TROTZ und nicht WEGEN des Van­da­lis­mus und ACAB-Auf­tre­tens gesche­hen. Sie könn­ten massiv gestei­gert werden, wenn diese Bewe­gung von Leuten gelei­tet und orga­ni­siert würde, die etwas von Stra­te­gie und Poli­tik ver­ste­hen…

Wahr­schein­li­cher ist aber das erste Sze­na­rio. Vor allem des­halb, weil wir stark daran zwei­feln, dass es jemals gelin­gen wird, die Hools als orga­ni­sa­to­ri­schen Kern der Bewe­gung so zu dis­zi­pli­nie­ren, dass NW-Paro­len und Shirts ebenso wie Van­da­lis­mus und Gewalt von den Demos ver­schwin­den.

Neben dem schäd­li­chen Ein­fluss auf das WAHRE revo­lu­tio­nä­re Ziel, das Herz des Volkes zu gewin­nen, haben die Kra­wal­le und Eska­la­tio­nen einen zwei­ten großen Nach­teil, der weit grö­ße­re Dimen­sio­nen anspricht.
Eigent­lich sollte diese Frage in einem spä­te­ren Arti­kel ange­spro­chen werden, aber wenn man schon einmal dabei ist, sagen wir es lieber gleich:

Der Kampf um die Straße ist längst ver­lo­ren!

Wir haben im ersten Absatz die Hools als die risi­ko­be­rei­tes­te Gruppe beschrie­ben und sie gleich­sam als „weiße Blut­kör­per­chen“ im Volks­im­mun­sys­tem beschrie­ben. Wenn das Volk „auf­wa­chen“ würde, würde es in den Schich­ten begin­nen, die ohne­hin nichts zu ver­lie­ren haben und es gewohnt sind, Risi­ken ein­zu­ge­hen: eben den Hools, den Rockern, den Jugend­li­chen ohne Job und Per­spek­ti­ve.
Nur — wir sind kein nor­ma­les Volk mehr. Unsere Bevöl­ke­rungs­py­ra­mi­de gleicht einer Urne. Die „Mehr­heit“, die wir noch aus­ma­chen, besteht groß­teils aus alten Leuten. Leute, die keine Kinder mehr zeugen können, keine Ideen mehr zeugen werden. Die „deut­sche Mehr­heit“ befin­det sich in den Ger­ia­trie­pra­xen, kann sich teils die Win­deln nicht mehr selber wech­seln und hofft nur mehr darauf, bei netter Rente mit asia­ti­scher Pfle­ge­kraft sanft und stö­rungs­frei den Pla­ne­ten ver­las­sen zu können. Sie wählt in der Regel CDU oder SPD.
Nackte Pro­zent­zah­len täu­schen hier. Es ist immer die Frage, wie viel Pro­zent wovon.
Wenn wir, lieber Leser, 2–3% deiner Kör­per­mas­se kon­trol­lie­ren würden, es sich dabei aber um dein Gehirn han­del­te, würden dir die rest­li­chen 97–98% wenig nützen.
An gewalt­be­rei­ten, risi­ko­freu­di­gen, per­spek­tiv­lo­sen Jugend­li­chen haben die Deut­schen im eige­nen Land der­zeit am wenigs­ten. Die Idee mit Jugend­ban­den um die Kon­trol­le eines Blocks zu kämp­fen und „die Straße“ von den Sala­fis­ten und Aus­län­dern zurück­zu­er­obern, ist längst zum Schei­tern ver­ur­teilt. Es trau­rig, aber wahr. Einen Ernst­fall und den revo­lu­tio­nä­ren, gewalt­sa­men Auf­stand würden, rein was das Gewalt­po­ten­ti­al betrifft, im Lande der­zeit nicht die Deut­schen gewin­nen.
Doch eine revo­lu­tio­nä­re Über­nah­me Deutsch­lands durch eine isla­misch-migran­ti­sche Kraft ist der­zeit eben­falls nicht akut. Jedes offene Auf­tre­ten der Aus­län­der, Isla­mis­ten und Sala­fis­ten schwächt ihre Stel­lung im Grunde, da es das deut­sche Bewusst­sein auf­reizt, wie wir eben am Bei­spiel der Sala­fis­ten­da­wah sehen (Es ist für sie den­noch nötig und wich­tig im Rahmen des kom­ple­xen Pro­zes­ses der Kolo­ni­sa­ti­on und „Guter Moslem, böser Moslem“-Islamdebatte, aber das ist ein ande­res Thema).

Die Stra­ßen fast aller großen deut­schen Städte gehö­ren aber bereits den Aus­län­dern. Wir zitie­ren hier aus einem Arti­kel XXX, der den Wahn des zer­fal­len­den NW, in mili­tan­ten Banden „Block­kon­trol­le“ aus­zu­üben, „No-Go-Areas für Bullen“ zu schaf­fen, radi­kal kri­ti­sier­te:

Wenn die Antifa vom „all­ge­mei­nen Auf­stand“ träumt, wenn NWler von „natio­nal befrei­ten Zonen“ fan­ta­sie­ren, dann ist das, was sie eigent­lich im Auge haben, das Migran­ten­ghet­to, das dank Mul­ti­kul­ti in allen euro­päi­schen Metro­po­len wächst.

Was in den Ban­lieus, was in London und Ams­ter­dam geschah und jeder­zeit wieder gesche­hen kann – das ist ein spon­ta­ner Auf­stand mili­tan­ter Massen, nicht die immer sel­te­ne­ren, mühsam orga­ni­sier­ten „Spon­tan­de­mos“ und Antifa-riots von einer aus­ster­ben­den Sekte spe­zia­li­sier­ter Berufs­ak­ti­vis­ten.
Was in den isla­mi­schen Hin­ter­hö­fen, in den von Clans beherrsch­ten sozia­len Wohn­bau­ten mit Gemein­schafts­kü­che, pri­va­ten Kin­der­gär­ten, in dem Netz­werk aus Kebab­bu­den, Inter­net­ca­fés und Wett­bü­ros wächst, ist eine ECHTE Gegen­kul­tur, nicht etwa die exal­tier­ten Sub­kul­tu­ren von Antifa und NW, die sich im Markt der Pop­kul­tur ein­zu­rei­hen ver­su­chen.
Und das, was, wenn ein Poli­zei­au­to ins Vier­tel fährt, aus dem arbeits­lo­sen Däm­mer­schlaf erwacht und in weni­gen Minu­ten aus Shisha-Bars, Gemü­se­lä­den, Innen­hö­fen und Woh­nun­gen quillt – das ist echte Stadt­teil­kon­trol­le. Nicht etwa die paar immer­glei­chen Dau­er­ak­ti­vis­ten, die man erst mühsam orga­ni­sie­ren muss, wenn ein „Antifa“ oder ein „Nazi“ im eige­nen Revier auf­kreuzt – vor­aus­ge­setzt natür­lich sie sind nicht gerade in der Vor­le­sung oder beim Essen mit ihren Eltern, die ihnen die Woh­nung im Szene-Vier­tel finan­zie­ren.

Die No-Go-Areas, die Migran­ten auf­ge­baut haben, sind wirk­lich schwar­ze Fle­cken auf der poli­ti­schen Land­kar­te des Libe­ra­lis­mus. In seinem Inne­ren wächst an vielen Stel­len eine Terra Inco­gni­ta, in der das Herz einer Wüs­ten­re­li­gi­on schlägt. Das beun­ru­higt ihn. Noch lange könnte er zwar mit der Armee die Auf­stän­de nie­der­schla­gen, doch ihm ist bewusst, dass sich in diesen schwar­zen Löchern das bio­lo­gi­sche Saft­zen­trum seiner Bevöl­ke­rung befin­det. Wenn er heute alle jungen Männer ver­haf­tet, wach­sen in einem Jahr hun­der­te neue heran, die er noch weiter aus seinem System, aus „der Gesell­schaft“ iso­liert hat. Die Wand des Schwei­gens, die den ermit­teln­den Poli­zis­ten vom spie­len­den Kind bis zum zahn­lo­sen Greis ent­ge­gen­schlägt, wird durch die eth­ni­sche Bruch­li­nie und die Sprach­bar­rie­re zum unüber­wind­li­chen Hin­der­nis, das tau­sen­de Antifa- und NW-Rechts­schu­lun­gen nicht her­stel­len können.
Hier sind die Agen­ten des libe­ra­len Sys­tems wirk­lich im „enemy ter­ri­to­ry“. Hier ver­schwen­det die Jugend auch keine Ener­gi­en daran, „gegen das System“ vor­zu­ge­hen. Ihre Rebel­li­on ist ihre schlich­te, mas­sen­haf­te, ziel­lo­se Exis­tenz, ihr stum­mes, gäh­nen­des Pre­ka­ri­at, in dem sie vor sich hin­däm­mern wie ein Raub­tier im Halb­schat­ten eines Baumes: jeder­zeit bereit, auf­zu­sprin­gen und die Kral­len zu zeigen, wenn der Staat nicht mehr bereit ist, das wuchern­de Ghetto mit Trans­fer­leis­tun­gen zu ali­men­tie­ren.

Die Migran­ten­ghet­tos leis­ten, ganz ohne eine poli­ti­sche Theo­rie, ohne Bewe­gung und Partei zu sein, allein durch ihre bio­lo­gi­sche und kul­tu­rel­le Vita­li­tät dem libe­ra­len Empire Wider­stand. Ja, sie begin­nen gerade, es ernst­haft zu zer­set­zen und befin­den sich in einer stil­len Offen­si­ve, einem heim­li­chen Auf­marsch, der unauf­halt­sam scheint. An diesem Ende steht aber kein „all­ge­mei­ner Auf­stand“ der „multi­tu­de“, kein anar­cho-rous­seauis­ti­sches Idyll ega­li­tä­rer Frau­en­ban­den und liber­tä­rer Les­ben­nes­ter, son­dern ein isla­mi­sches Kali­fat. Der poli­ti­sche Islam kommt als Angriffs­mo­dus der migran­ti­schen Gegen­kul­tur zu ihrem für sich schon unbe­sieg­ba­ren Ghet­to­wachs­tum noch hinzu. Er gibt ihnen den über­na­tio­na­len Kitt, er schafft eine inter­na­tio­na­le Bewe­gung, er malt die poli­ti­sche Gegen­vi­si­on zum ver­hass­ten west­li­chen Libe­ra­lis­mus: Scha­ria und Kali­fat.

DAS ist eine erfolg­rei­che Block- und Ban­den­stra­te­gie, die dem Libe­ra­lis­mus tat­säch­lich Sorgen berei­tet und auf die er sich seit mehr als einem Jahr­zehnt immer ner­vö­ser mit spe­zi­el­len Armee- und Poli­zei­trai­nings vor­be­rei­tet. Das ist der „kom­men­de Auf­stand“, die kom­men­de Front und nicht die lächer­li­chen, puber­tä­ren Ban­den­fan­ta­si­en ver­spreng­ter Alt-Uni­ver­sa­lis­ten.“

Der Kampf um die Straße ist ver­lo­ren. Das Macht­den­ken der Hools, das  immer von der phy­si­schen Domi­nanz in einer Schlä­ge­rei aus­geht, geht auto­ma­tisch in die Babo-Rich­tung, die immer nur im außer­par­la­men­ta­ri­schen „Kampf um die Straße“ oder um den „Block“ endet.
Dieser Kampf ist aber für uns bereits ver­lo­ren. Wer etwas ande­res sagt, ist ein gefähr­li­cher Spin­ner.
Auch die Männer von HGS muss­ten mobi­li­sie­ren, um für einen Tag einen begrenz­ten Raum zu domi­nie­ren. In ihrem Wohn­vier­tel, in ihrem Wohn­haus, wenn sie vom Acker oder nun eben der Demo nach­hau­se fahren, sind sie iso­liert und allein. Die Straße, in der sie leben, gehört in den aller­meis­ten Fällen längst Ali und seiner Gang. Das hat nichts mit man­geln­der Schlag­kräf­tig­keit der Hools zu tun. Die schie­re Quan­ti­tät und der Sip­pen­ver­band schlägt hier jede deut­sche Qua­li­täts­faust. Was also bei HGS statt­fin­det, ist letzt­lich die Immun­re­ak­ti­on eines ster­ben­den, unter­ge­hen­den und über­al­te­ten Volks.

Nach­dem es die Straße längst ver­lo­ren hat, sam­meln sich noch einmal seine letz­ten ver­streu­ten, risi­ko­be­rei­ten Jugend­li­chen, um sich ver­zwei­felt und in einem orga­ni­sier­ten und geplan­ten, vor­über­ge­hen­den Akt gegen das offen­sicht­lichs­te Sym­ptom der Selbst­ab­schaf­fung zu ver­ei­nen.
Zu glau­ben nun könne aber „die deut­sche Jugend“ die Sala­fis­ten und Migran­ten­ban­den von der Straße fegen, ist illu­so­risch und lächer­lich. Und sie wird mit jedem Jahr illu­so­ri­scher.
2011 hatten 34,9 Pro­zent aller unter 5-jäh­ri­gen in Deutsch­land einen „Migra­ti­ons­hin­ter­grund“.
In Berlin sind bereits beim Stand 2008 40% der Jugend­li­chen Migran­ten.
Im Bereich jener Jugend­li­cher, die wenig zu ver­lie­ren und wenig zu tun haben und damit  risi­ko­be­reit und abruf­be­reit sind, machen, das ist jetzt eine reine Funken-Schät­zung, die Aus­län­der wohl gut 90%  aus.
Oder wann hat man zuletzt ein Wett­ca­fe oder einen Park gese­hen, in dem eine deut­sche Jugend­gang her­um­lun­ger­te und auf „Action“ war­te­te?
Genau in den 90er Jahren, als sich in der Skin­he­ad­be­we­gung der „Kampf um die Straße“ tat­säch­lich abspiel­te. Und genau dieses 90er-Jahre-Fee­ling, auch in seinen häss­lichs­ten, stil­lo­ses­ten Bil­dern, ver­sucht man bei HGS teil­wei­se wieder zu evo­zie­ren. Nur es ist, wie Hegel klar erkann­te, als Wie­der­ho­lung der Geschich­te eine reine Komö­die, eine Insze­nie­rung, der eine Mobi­li­sie­rung vor­an­geht und der jede echte Abruf­bar­keit und Natür­lich­keit fehlt.

Spie­len wir damit den Mobi­li­sie­rungs­er­folg her­un­ter? KEINESWEGS!
Wir ver­su­chen nur klar­zu­ma­chen, dass die Stärke und Auf­ga­be von HGS NICHT die „Wie­der­ge­win­nung der Straße“ mit Gewalt und Kra­wall ist. Der Zug ist abge­fah­ren. Ihre Auf­ga­be ist es, die Herzen des Volkes und der immer noch bestehen­den deut­schen Mehr­heit zu gewin­nen.

Denn, und hier wollen wir einen mög­li­chen, kon­kre­ten Weg zu einer Wende vor­erst nur andeu­ten,

auch eine klei­ne­re, ent­schlos­se­ne, orga­ni­sier­te, pro­fes­sio­nel­le und gut­aus­se­hen­de Gruppe deut­scher Patrio­ten, die keinen „Block“ und keine „Straße“ dau­er­haft „kon­trol­liert“ und nur durch Orga­ni­sa­ti­on und Mobi­li­sie­rung zusam­men­kommt, könnte noch alles ändern, wenn nur weite Teile des Volkes hinter ihr stehen!

Der Kampf um die Straße ist ver­lo­ren. Jede Idee von Gewalt als Mittel zur Macht ist idio­tisch. Das gesam­te „ACAB“-Gehabe, die anar­chi­sche Babo-Pose „gegen das System“ ist heute ein gefähr­li­cher Unsinn, der sich effek­tiv gegen das Über­le­ben unse­rer Völker rich­te­te. Warum?
Isla­misch gepräg­te Migran­ten­ban­den mögen in Frank­reich, in Ita­li­en, Deutsch­land und Öster­reich, sowie dem Rest Nord-, West- und Mit­tel­eu­ro­pas zwar die Stra­ßen und Städte, ihre Blocks und Ghet­tos „kon­troll­lie­ren“.
Die öffent­li­che Mei­nung und das Bewusst­sein des Volkes for­miert sich immer mehr gegen sie, gegen Mas­sen­ein­wan­de­rung und gegen Isla­mi­sie­rung. Gleich­zei­tig haben sie gegen den Staat, gegen die Staats­ge­walt, die Poli­zei und die Armee noch lange keine Chance.

Ziel muss und kann es nur sein, mit aller Kraft zu ver­su­chen, die Mul­ti­kul­ti-Poli­ti­ker aus ihrem Amt zu jagen und eine iden­ti­tä­re Poli­tik in diesen Staa­ten zu ver­an­kern.
Im Zuge der kom­men­den und durch keinen „Dialog“ auf­zu­hal­ten­den Radi­ka­li­sie­rung der isla­mis­ti­schen Szene, durch eine stei­gen­de Ter­ror­ge­fahr, durch Dinge wie ISIS, bei Anschlags­ver­su­chen, etc. wird die Staats­ge­walt immer stär­ker und inten­si­ver gegen den Islam und die Isla­mi­sie­rung vor­ge­hen — schon allein aus dem neu­tra­len Über­le­bens­in­ter­es­se eines Staa­tes. Radi­ka­le Terror- und Kri­sen­sze­na­ri­en werden ihn sogar zu Not­stands­sze­na­ri­en zwin­gen. Radi­kals­te Restrik­tio­nen gegen den Islam bis hin zu seiner Aberken­nung als von der Reli­gi­ons­frei­heit geschütz­tes Bekennt­nis könn­ten sogar von heute noch mode­ra­ten Kri­ti­kern gefor­dert werden, was eine kom­plett neue Situa­ti­on für die groß­teils isla­mi­sche Kolo­ni­sa­ti­on Euro­pas dar­stellt. Was auch geschieht, eines ist jedem den­ken­den Men­schen klar.

Eine patrio­ti­sche Bewe­gung muss hier klar auf­sei­ten des Staa­tes, der Ord­nung, des Erhalts von Iden­ti­tät, Sicher­heit und Zukunft stehen, wenn sie nicht in die Räder und Mühlen dieser Repres­si­ons­re­fle­xe gera­ten will. Lang­sam aber sicher beginnt sich auch der Ver­fas­sungs­schutz über­all auf den poli­ti­schen Islam zu kon­zen­trie­ren. Erste Mei­nungs­ge­set­ze gegen den Islam werden erlas­sen. Patrio­ti­sche Bewe­gun­gen, die sich klar gegen Terror, NS und Extre­mis­mus abgren­zen, gera­ten not­wen­dig und gerech­ter­wei­se aus dem Fokus.
Ihr revo­lu­tio­nä­re Auf­ga­be ist die Revo­lu­tio­nie­rung des Bewusst­sein, so dass in der kom­men­den Frage nach Iden­ti­tät und Über­le­ben tat­säch­lich die Wur­zeln des Pro­blems bekämpft und eine iden­ti­tä­re, keine bloß neo­con­ser­va­ti­ve „Law&Order“-Wende statt­fin­det.

Der Kampf um und für poli­ti­sche Macht für iden­ti­tä­re Ideen findet natür­lich nicht nur an der Wahl­ur­ne statt. Gerade die oben beschrie­be­nen Mecha­nis­men könn­ten mit einer klei­nen aber ent­schlos­se­nen Gruppe dis­zi­pli­nier­ter Akti­vis­ten, die in mas­si­ven, krea­ti­ven Pro­tes­ten, in Akten zivi­len Unge­hor­sams, wie Beset­zun­gen, wenn sie dabei einen guten Teil des Volkes hinter sich wissen, zu mas­si­ven Schü­ben und Quan­ten­sprün­gen im iden­ti­tä­ren Bewusst­sein der Massen führen. Sie könn­ten, wenn sie ihre Aktio­nen gezielt auf die media­len und poli­ti­schen Wellen abstim­men, genau der Aus­lö­ser und Impuls­ge­ber für die geis­tig-kul­tu­rel­le Revo­lu­ti­on sein, die Europa braucht und die immer noch mög­lich ist: 

Die Recon­quis­ta

All das soll hier nur ange­deu­tet werden. Die, die es betrifft, werden es ohne­hin ver­ste­hen.
Tat­sa­che ist aber, dass eine echte patrio­ti­sche Bewe­gung mit Erkennt­nis der Lage und Weit­blick heute NIEMALS als Zen­trum und  Erzeu­ger eines Kra­walls, von Gewalt gegen Poli­zei oder Staat auf­tre­ten darf. Sie muss vom Volk als Ord­nungs­macht, als dis­zi­pli­nier­te, ordent­li­che, junge Bewe­gung, von Leuten, die man gern als Nach­bar oder Schwie­ger­sohn hätte, wahr­ge­nom­men werden.
Sie darf sich nicht in den Kra­wall­wahn­sinn von Anar­chos, AN und Migran­ten­ban­den hin­ein­zie­hen lassen. Sie muss sich im Akti­vis­mus und dessen media­ler Ver­brei­tung pro­fes­sio­na­li­sie­ren. Sie muss zahl­reich sein, sie soll gezielt und bewusst, mas­sen­haft auf­tre­ten und in Demons­tra­tio­nen Stärke, Wehr­haf­tig­keit und Ein­heit zeigen. Immer muss sie hier aber als Kraft der Ord­nung, der Sicher­heit und der Dis­zi­plin wahr­ge­nom­men werden. Leute, die im Ernst­fall nicht im Lager der Kra­wall­ma­cher und Van­da­len, son­dern im Lager der Ver­tei­di­ger und Schutz­kräf­te stehen werden.
Genau diese Sehn­sucht hatten zehn­tau­sen­de patrio­ti­sche Bürger und PI-News-Leser im Vor­hin­ein auf Hools pro­ji­ziert. Sie soll­ten „unsere Jungs fürs Grobe“ sein, in denen der deut­sche Michel sich end­lich wie­der­mal als „Herr im eignen Haus“ fühlen kann. Ja, wenn ein paar Linke und Sala­fis­ten en pas­sant eine Kopf­nuss bekom­men hätten, hätte das dem Publi­kum sogar noch gefallen.1
Wenn nun aber „unsere Jungs“ gegen „unsere Poli­zei“ vor­ge­hen und ihre Autos umkip­pen, mit Kapu­zen im Was­ser­wer­fer­strahl tan­zend in der Drauf­sicht kaum von Anti­fas am Schan­zen­fest zu unter­schei­den sind, dann sieht sich der patrio­ti­sche Bürger um genau die Hoff­nung betro­gen.
Es kann,wie gesagt, sein, dass die Leute „reif“ genug sind, sich nicht einmal davon abschre­cken zu lassen.
Doch ich denke, dass jeder, der diesen Text auf­merk­sam gele­sen hat, erken­nen muss, dass die HGS solan­ge und sofern es von Hools mit Hool-Men­ta­li­tät geführt wird, kurz­fris­tig schei­tern muss und lang­fris­tig eine fal­sche Stra­te­gie ver­folgt.

Es geht darum, als patrio­ti­sche Bewe­gung die Herzen des Volkes zu gewin­nen und lang­fris­tig als Kraft der Sicher­heit, der Dis­zi­plin und der muti­gen und krea­ti­ven Aktion wahr­ge­nom­men zu werden. Nur das ist ein echter patrio­ti­scher, zukunfts­träch­ti­ger Weg für eine deut­sche und euro­päi­sche Recon­quis­ta. Kann HoGeSa ihn gehen? Was soll eine iden­ti­tä­re Bewe­gung ange­sichts sol­cher Ent­wick­lun­gen tun?

Nur die Ruhe

Gerade wenn und weil der qua­li­ta­ti­ve Quan­ten­sprung im HGS-Phä­no­men bewusst wird, befällt poli­ti­sche Akti­ons­grup­pen, wie sie auch die IB eine ist, immer eine Art „Tor­schluss­pa­nik“.
„Nur mit­ma­chen, nur nicht zuhau­se blei­ben, nur dabei sein.“ Nichts, was sich gegen Isla­mi­sie­rung und Ein­wan­de­rung rich­tet, darf ohne den eige­nen Ein­fluss von­stat­ten gehen. Erst recht nichts so großes. Man wirft sich selbst vor, warum man nicht diese Idee hatte, nicht gehan­delt hat und will jetzt umso mehr gleich zur Tat über­ge­hen, am besten die ganze Bewe­gung in einem Streich über­neh­men.
All diese ver­ständ­li­chen Gefüh­le können zu pani­schen Fehl­re­ak­tio­nen ver­lei­ten.
Wie oben beschrie­ben, muss man dieses Phä­no­men in seiner Gesamt­heit sehen, in der die Hools eine zen­tra­le, zurei­chen­de aber keine hin­rei­chen­de Rolle spie­len. Ohne den erwähn­ten umste­hen­den Ent­wick­lun­gen wäre dieser Mobi­li­sie­rungs­er­folg nicht denk­bar gewe­sen. Ebenso waren auch nur die Hools als Sub­kul­tur mann­stark und ver­siert genug um eine der­ar­ti­ge Demo aus­zu­rich­ten. Ihr Kern­po­ten­ti­al aller zusam­men­ge­trom­mel­ter Sze­nies reich­te als Grund­stock aus und über­trifft das, was eine IBD auf­bie­ten hätte können. Das ist nicht ver­wun­der­lich, han­delt es sich bei den Hools doch um eine an sich nicht poli­ti­sche Sub­kul­tur. Wenn diese Demo von den ver­sam­mel­ten Metal­lern ver­an­stal­tet worden wäre, hätten diese auch ein stär­ke­res Grund­mo­bi­li­sie­rungs­po­ten­ti­al.
Auch der NW, der der­zeit viel­leicht noch zah­len­stark genug gewe­sen wäre, ein der­ar­ti­ges Grund­po­ten­ti­al zu stel­len, hätte diese Demo nie­mals orga­ni­sie­ren können, weil sich mit ihm, selbst wenn es gegen sala­fis­ti­sche, tier­quä­len­de Kin­der­schän­der gegan­gen wäre, nie­mand soli­da­ri­siert hätte.
Es war also letzt­lich wirk­lich nur einer Gruppe wie den Hools mög­lich, dieses Poten­ti­al zu seiner Ver­wirk­li­chung zu brin­gen.

Die rich­ti­ge Reak­ti­on ist nun nicht gleich hin­zu­stür­men und sich als IB mit Fahne und Banner an die Spitze zu setzen. Keiner wusste, wie sich diese Demo ent­wi­ckel­te. Eska­la­tio­nen waren wie gesagt abzu­se­hen und hätten noch wesent­lich schlim­mer kommen können.
Die IB hat eine klare poli­ti­sche Stra­te­gie, Prin­zi­pi­en und ein Bild, das sie ver­mit­teln will. Solche Eska­la­tio­nen zer­stö­ren all das und bedro­hen die iden­ti­tä­re Idee und  nicht nur in Deutsch­land, son­dern in ganz Europa. Sie bedro­hen damit die Recon­quis­ta und das Über­le­ben unse­rer gesam­ten Iden­ti­tät.

Die Order der IBD-Lei­tung, die, soweit sie uns bekannt ist, jede offi­zi­el­le Teil­nah­me unter­sag­te, um sich eben die Sache in Ruhe anzu­se­hen, sind dem­nach gold­rich­tig gewe­sen. Die weni­gen Iden­tiä­ren oder Pseudo-Iden­ti­tä­ren, die denoch mit IB-Shirts, einem iden­ti­tä­ren Banner oder in tra­gen­der Funk­ti­on bei HGS mit­ge­macht haben, haben daher klar bewie­sen, dass sie in einer dis­zi­pli­nier­ten, euro­pa­wei­ten Bewe­gung mit einer Gesamt­stra­te­gie nichts ver­lo­ren haben und wir hoffen auf schärfs­te per­so­nel­le Kon­se­quen­zen.

Als Pri­vat­per­son mit HoGeSa-Leuten in Kon­takt zu treten, sich ihre Sicht der Dinge anzu­hö­ren, sie zu bera­ten, ihnen in Dingen, in denen man Erfah­rung hat, von Rechts­fra­gen bis hin zu Gra­fi­ken zu helfen, ist hin­ge­gen aus­drück­lich emp­foh­len. Eine pani­sche Distan­zie­rung oder gar Atta­cke der HGS-Demo wäre ebenso falsch.
Nach wie vor und trotz des Feh­lens von Taktik, lang­fris­ti­ger Stra­te­gie und den Eska­la­tio­nen und Aus­rut­schern bei den Teil­neh­mern,  war und ist das die erste, nicht im Zei­chen des NW ste­hen­de große, öffent­li­che, selbst­or­ga­ni­sier­te Mas­sen­kund­ge­bung von Deut­schen gegen Islam und Mas­sen­ein­wan­de­rung. Und das ist schlicht zu wür­di­gen.

Man muss sehen, wie sich das Phä­no­men wei­ter­ent­wi­ckelt, was von dem Hype bleibt, ob die Lei­tungs­fi­gu­ren, die sich her­aus­kris­tal­li­sie­ren, einer iden­ti­tä­ren Welt­an­schau­ung auf­ge­schlos­sen sind oder ob sie alt­rech­te Sze­nies bzw. neo­con­ser­va­ti­ve Libe­ra­le sind. Man muss sehen, ob man in Gesprä­chen und Bera­tun­gen eine end­gül­ti­ge und umsetz­ba­re Abkehr von Gewalt, Babo-Image und „Kampf um die Straße“ errei­chen kann.

All das muss aber nach einer ruhi­gen Betrach­tung und einer umfas­sen­den Ana­ly­se mit kühlem stra­te­gi­schen Blick, Ver­ständ­nis, offe­ner Gesprächs­be­reit­schaft aber klaren Posi­tio­nen von­stat­ten gehen. Wir hoffen, zum Punkt der Ana­ly­se mit diesem Arti­kel einen klei­nen Bei­trag geleis­tet zu haben.

Zum Aus­klang und als klei­ner Dank für die Lek­tü­re wollen wir unse­rem Leser nun das zitier­te Lied von Sot­to­fa­scias­em­pli­ce samt über­setz­tem Text  prä­sen­tie­ren:

COME MAI? — WARUM?

Was für eine tolle, beschis­se­ne Welt habt ihr da auf­ge­baut!
Da habt ihr euch ja ein wirk­lich fettes Lob ver­dient!

Und jetzt sitzt ihr hier, die Hände vorm Gesicht
und fragt euch, warum sogar die, die ihr so geliebt habt,
bereit sind, euch zu ver­ra­ten,

und warum sogar hier in der City, obwohl ihr soviel Geld ver­dient,
das Leben nicht so ist, wie sie es euch ver­spro­chen haben.

Und wo sind nun all die Bedürf­nis­se und die Rechte, die man euch zuge­stan­den hat?

Alles was bleibt, sind Kaker­la­ken, die nicht mehr gehen werden,
denn der Dreck, aus dem sie krie­chen, ist mit eurem eige­nen Leben ver­filzt.

Schaut euch eure Welt an, wie sie ver­liert und sich dahin­schleppt,
schaut euch all diese Kapi­tä­ne auf ihrem sin­ken­den Schiff an!

Hier sind eure Seelen, in der Hölle der Schar­la­ta­ne,
und suchen immer noch nach Tricks und Ent­schul­di­gun­gen.

Und ihr werdet euch fragen: Warum nur? Warum nur? Warum?

Weil ihr auf­ge­ge­ben habt, für die Zukunft dessen zu kämp­fen, was ihr emp­fan­gen habt,
und das ist der Grund, warum eure Kinder euch nicht respek­tie­ren.
Sie wissen nichts von Respekt und wollen nichts zu lernen,
dabei sind sie doch immer so glück­lich und gefü­gig, um 5 Uhr in der Früh,
voll­ge­stopft mit Pillen, Junk Food und Kokain.

Hier sind eure Nach­kom­men, sie soll­ten euch retten,
aber sie haben statt­des­sen Papas Auto an die Wand gefah­ren.
Das ist eure Jugend, denen ihr die Werte des Frie­dens ein­ge­trich­tert habt

und daß man aus der Ver­gan­gen­heit lernen muß.

Hier ist eure Jugend, demo­kra­tisch und abge­klärt,
und ver­zo­gen durch Video­spie­le, Spiel­zeug und Handys,

Und ihr werdet euch fragen: Warum nur? Warum nur? Warum?

Wenn eure Kinder, eure ein­zi­ge Hoff­nung,
jetzt eure idio­ti­schen Slo­gans aus den Six­ties wie­der­ho­len,
die Indy­me­dia-Clowns, die neuen Revo­luz­zer,
der Bla-Black Block und all die Frie­dens­en­gel?
Immer ist die USA schuld für diese neuen Par­ti­sa­nen,
aber die Feinde sind doch: Limo­dosen und Ham­bur­ger.

 

Und dann schau sie dir an, wie sie vor der Poli­zei wim­mern
Kratz an ihrer Fas­sa­de und du wirst sehen, dass in Wirk­lich­keit sie die wahren Yan­kees sind.
Sie sind das Resul­tat der nuklea­ren Kata­stro­phe
Sie sind die wahren Kinder dieses schmut­zi­gen, fal­schen Frie­dens.
Mit der Visage von Che Gue­va­ra und ihren Regen­bo­gen-Fahnen,
sind sie die wahren Kinder des Ame­ri­can Dream.

 

Und ihr werdet euch fragen: Warum nur? Warum nur? Warum?

 

Und inzwi­schen, rund um Europa, strö­men die Massen ein
wie die Zom­bies von Romero, ohne Job und ohne Geld,
aus all den Kon­ti­nen­ten, die ihr aus­ge­raubt habt,
mit Lügen und Dreck gefüllt und dann im Stich gelas­sen,
von dort kommen die ver­arm­ten Massen, übers Ohr gehau­en von denen,
die kein Gesetz außer dem Markt kennen.

 

Oh sicher, sie spie­len nicht mit Smart­pho­nes wie ihr
sie haben keine wei­chen und par­fu­mier­ten T-Shirts
Sie haben keine Mutter, die ihnen in der Früh einen Milch­ka­fee macht,
mit ihren klei­nen Küch­lein und klei­nen Pan­tof­feln,
mit einem anti-ras­sis­ti­schen Vater, der den Hund Gassi führt,
wäh­rend er fröh­lich nige­ria­ni­sche Huren aus­beu­tet.

Die Zeit für Kid­nap­pings in Sar­di­ni­en oder Kala­bri­en ist vorbei,
das ist kein 70er Jahre-Schin­ken mit Ban­di­ten und Fake-Blon­di­nen.
Diese Leute reden nicht viel.…
Und auch wenn die Lega-Nord glaubt, sie sei so knall­hart -
Sie haben nichts als ihre Zähne, und sie werden euch damit in den Arsch beißen

 

Und ihr werdet euch fragen: Warum nur? Warum nur? Warum?

 

Ihr werdet uns fragen “warum?”, aber wir werden nicht ant­wor­ten.
Kommt, und sucht uns, wir werden nicht da sein.
Das ist das Ende eurer gleich­ge­mach­ten Welt.
Und wenn all das „gut“ war, ja dann sind wir gerne die „Bösen“!

 

Und wenn wir von Mut spre­chen, dann weil wir ihn gelernt haben,
als wir uns in den Stra­ßen und Sta­di­en um ein Nichts geprü­gelt haben,
in den Ruinen einer Welt, die zur Ruine ver­dammt ist,
als wir die Bar­ri­ka­den ange­zün­det haben, wenn die Pan­zer­wa­gen kamen.

 

Und hier sitzt ihr, mit den Händen vorm Gesicht,
ohne Geld, ohne Geschich­te, ohne Kinder, ohne Land,
und gibt es keine Ret­tung für euer ver­fluch­tes Leben,
dies­mal wird es nicht mit der Lan­dung der Eng­län­der enden,
dies­mal wird es keine Atom­bom­be geben, die ihr auf die Japa­ner werfen könnt.

Es ist das Ende eurer Welt, aber wir werden nicht dabei sein,
und nie mehr werden wir eure trau­ri­ge Loser­ge­schich­te hören müssen.

 

Und ihr werdet euch fragen: Warum nur? Warum nur? Warum?

1. ohne­hin schon von einem Fetisch der Gewalt, des Ter­rors und der Revo­lu­ti­on vor­ge­prägt, war dieser Schritt für viele Natio­na­len kein großer. Wäh­rend die alten Skins und Schei­tel, die freien Kame­rad­schaf­ten und Ree­nact­ment-Par­tei­en bei allem Wahn­sinn zumin­dest immer noch ein ordent­li­ches Auf­tre­ten als „Ord­nungs­macht“ for­cier­ten und letzt­lich in dem Selbst­ver­ständ­nis han­del­ten, dort auf­zu­tre­ten, wo Staat und Poli­zei ver­sag­ten, gehen die auto­no­men Natio­na­lis­ten, die die dritte Welle nicht mit­ma­chen, einen ande­ren Weg.
ACAB wurde eine der lei­ten­den Paro­len und man über­nahm die Antifa-Pose des Van­da­lis­mus und der tota­len Revo­lu­ti­on. Dass es eigent­lich darum geht, diese fal­sche Poli­tik, diese ver­lo­ge­ne Idee zu zer­schla­gen, die unse­ren Staat in Gei­sel­haft nimmt, dass es darum ginge, Sym­pa­thi­san­ten in der Poli­zei (die es natur­ge­mäß mas­sen­haft gibt) für unsere Kritik an Mul­ti­kul­ti zu begeis­tern, dass wir eine echte gesun­de und orga­ni­sche Ord­nung ein­for­dern müssen, statt Chaos her­bei­zu­grö­len und sinn­lo­se Gewalt zu prak­ti­zie­ren – das wurde von diesen Pseudo-Rebel­len ein­fach aus­ge­blen­det. Es ist im Grunde ein unfass­ba­rer Verrat an einem Kern­ele­ment aller Bewe­gun­gen für Volk und Heimat. Es ist ein Schlag ins Gesicht des ein­fa­chen Bür­gers, der sich mit einer grö­len­den Kapu­zen­hor­de, die Poli­zis­ten atta­ckiert, statt gegen Aus­län­der­ge­walt vor­geht, die völlig über­trie­ben Graf­fi­ti-Stra­ßen­kunst abfei­ert, statt Pla­ka­te gegen Über­frem­dung auf­zu­hän­gen, die sich in abstru­sen Insi­der-Paro­len über­bie­tet, statt dem Volk aufs Maul zu schau­en, alles nur nicht iden­ti­fi­zie­ren wird.

In seinen Augen werden die „Natio­na­len“ damit auch nichts ande­res als „Kra­wall­ma­cher“, „Extre­mis­ten“, eben die „braune“ zur „roten“ SA, wie in rechts­bür­ger­li­chen Krei­sen schon lange beide Bewe­gun­gen abge­tan werden. Damit zer­stö­ren eben­die­se Kräfte auch jede Aus­sicht, einmal in Kri­sen­zei­ten als Kraft, die Ord­nung und Sicher­heit brin­gen wird, im Gedächt­nis des Volkes auf­zu­le­ben. Was sie von ihnen in Erin­ne­rung haben, sind nur Kra­wal­le, wüste Paro­len und Auf­ru­fe zur Gewalt. Sie sind in ihren Augen eben auch nur „extre­mis­ti­sche Terror-Banden“.