Dieser Arti­kel wurde ursprüng­lich im Jahr 2012 ver­öf­fent­licht

Der Terror von rechts ist kein bloßes Hirn­ge­spinst mehr. Mit der Auf­de­ckung der Zwi­ckau­er Zelle und dem brei­vik­schen Mas­sa­ker hat nun auch er seine media­len Ikonen mit echtem Wie­der­erken­nungs­wert. Für uns ist das ein echter Anstoß uns mit der Frage des Ter­ro­ris­mus ernst­haft zu beschäf­ti­gen. Die oben genann­ten Vor­fäl­le führen näm­lich bil­der­buch­haft vor Augen, was an den rech­ten Zusam­men­hän­gen so alles nicht stimmt. Reflex­ar­tig wurde in den rech­tem Medien z.B. Brei­vik zu „mör­de­ri­schen Geis­tes­kran­ken“ erklärt, dessen Gesin­nung für ihre Taten nicht aus­schlag­ge­bend war. Vor allem in außer­par­la­men­ta­ri­schen akti­ven Grup­pen, des NWs kamen, ebenso reflex­ar­tig, krude Ver­schwö­rungs­theo­ri­en hoch, die beide Taten, mit dem Brust­ton der Über­zeu­gung, zu false-flag Atta­cken der Regie­rung oder gar des Mos­sads erklär­ten. Beide Reak­tio­nen sind ein Armuts­zeug­nis, wehren jedes Nach­den­ken ab und ver­stel­len jede echte Sicht auf das Phä­no­men des Rechts­ter­ro­ris­mus als unser Pro­blem. Wir wollen eine kühle Dia­gno­se erstel­len die  den­Ter­ro­ris­mus aus den rech­ten Zusam­men­hän­gen als Sym­ptom einer Krank­heit erken­nen wird.

Leug­nung als Prin­zip

Warum lösen die Ter­ror­an­schlä­ge kaum selbst­kri­ti­sche Refle­xio­nen aus? Warum reagie­ren alle reflex­ar­tig mit Ver­schwö­rungs­theo­ri­en, oder tun sie als zufäl­li­ge Akte Geis­tes­kran­ker ab? Instink­tiv fühlt jeder, dass die Amok­läu­fe und Ter­ror­at­ta­cken, gerade nicht die zufäl­li­ge Aus­ar­tun­gen sind, son­dern logi­sche Folgen aus der gesam­ten Agonie der euro­päi­schen Rech­ten. Man ahnt ins­ge­heim, dass die Taten eines Brei­vik oder die regel­mä­ßi­gen Terror-Ver­su­che aus dem NW , nur die Ent­la­dun­gen einer ver­klemm­ten Maschi­ne­rie sind, die seit Jahr­zehn­ten, ohne Fort­schrit­te, vor sich hin stot­tert. Dieser alte, stamp­fen­de und rußen­de Appa­rat braucht keine Rund­erneue­rung mehr, er muss  end­gül­tig ver­schrot­tet werden. Es genügt nicht die Ter­ror­ak­te, die ein Sym­ptom für innere Defek­te sind, bei­sei­te zu schie­ben und sich an einer Erklä­rung vorbei zu drü­cken. Es sind nicht Ein­zel­fäl­le und Ein­zel­ta­ten Wahn­sin­ni­ger, es sind nicht „Ver­schwö­run­gen“ des Sys­tems, son­dern es ganz reale Folgen des theo­re­tisch-stra­te­gi­schen Bank­rotts der rech­ten Zusam­men­hän­ge. Folgen an denen tat­säch­lich Unschul­di­ge sinn­los zu leiden haben und die nichts, aber auch gar nichts an dem ändern, was die Täter zu bekämp­fen meinen.

 „Der Terror von rechts den es gar nicht gibt“

Gerade das Argu­ment der Ver­schwö­rungs­theo­rie, das sich in rech­ten Zusam­men­hän­gen beson­ders um die NSU-Affäre rankt, ist so ver­lo­gen, dass einem übel werden könnte. JEDER, der auch nur einen Tag im NW ver­bracht hat, weiß aus eige­ner Erfah­rung, dass der Amok­lauf und der Ter­ro­ris­mus, dort gän­gi­ge Tag­träu­me sind, mit denen stän­dig koket­tiert wird. Von „Hel­ter­skel­ter“, bis „Rahowa“, und „Tag X“ Der Sze­ne­por­no der „Turner Tage­bü­cher“ erfreut sich und unge­bro­che­ner Beliebt­heit und  unzäh­li­ge RAC-Lieder die sich mit diesen Themen beschäf­ti­gen beschwö­ren gerade zu die spon­ta­ne Erup­ti­on eines Amok­laufs, Ter­ror­an­schlags, oder eines chao­ti­schen Pogroms. Je höher der Alko­hol­pe­gel, desto höher die Wahr­schein­lich­keit, dass jedes poli­ti­sche Gespräch in diesem unpo­li­ti­schen, emo­tio­na­len Thema endet. Dass „die Zeit sowie schon lange reif sei“, und dass man „eigent­lich mit der Waffe in der Hand….“, und dass man „doch end­lich alle wach­rüt­teln“ müsse – all das sind Phra­sen, die all zu viele außer­par­la­men­ta­ri­sche Rech­ten auf der Zunge führen. Zieht man auch die gewal­ti­ge Ver­brei­tung von Waffen in der vom Waf­fen­fe­tisch geplag­ten Szene in Betracht ist es sogar ver­wun­der­lich warum nicht mehr ter­ro­ris­ti­sche Vor­fäl­le von ihr aus­ge­hen. Auch Bom­ben­bas­teln ist viel­leicht kein Sze­ne­sport, aber so gut wie jede lokale Gruppe hat was das betrifft ihre Spin­ner und Freaks an der Hand. Es ist also ein enor­mes Poten­ti­al eine große Bereit­schaft für den Terror vor­han­den und nur das Hängen am eige­nen Leben oder die Mat­tig­keit der Depres­si­on hält die meis­ten vor der Ver­wirk­li­chung ihrer bier­se­li­gen Phan­ta­si­en ab. 

Die Jugend­li­chen Euro­pas und so auch der NW setzen sich eben doch zum Groß­teil aus rela­tiv wohl­ha­ben­den Ein­zel­kin­dern zusam­men- fast jeder hat irgend­wo Aus­sicht auf eine Erb­schaft, eine Stelle, ein Aus­kom­men- all das setzt man nicht gerne aufs Spiel. Ohne dieser Wohl­stands­brem­se (die in ara­bi­schen Groß­fa­mi­li­en nicht vor­han­den ist), wäre der rechte Terror mög­li­cher­wei­se sogar auf einer Stufe mit dem isla­mi­schen, der eine nicht enden wol­len­de Schar fata­lis­ti­scher junger Männer, ohne Zukunft, zur Ver­fü­gung hat. Dass diese Wohl­stands­brem­se, mit der kom­men­den Rezes­si­on, häu­fi­ger als bisher das Über­schwap­pen der Ter­ror­phan­ta­si­en nicht mehr ver­hin­dern wird, ist zu erwar­ten und zu befürch­ten.

Terror ist in der rech­ten Szene ein omi­prä­sen­tes, posi­tiv bewer­te­tes Thema, es gibt zahl­rei­che Waffen und einen hohen Pro­zent­satz an fana­ti­schen jungen Män­nern. Wer all das zusam­men­zählt und bei Ter­ror­ak­ten, trotz­dem reflex­ar­tig immer „eine Geheim­dienst­ver­schwö­rung“ ver­mu­tet, dem kann man nur Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung attes­tie­ren. (Das erin­nert einen an den Umgang der Szene mit dem Holo­caust. Einer­seits wird das media­le Schre­ckens­bild der Kul­tur­in­dus­trie ins­ge­heim beju­belt und abge­fei­ert, und viele „Kame­ra­den“ würden genau das die Tat umsez­ten wenn sie die Macht dazu hätten. Ande­rer­seits wird die his­to­ri­sche Rea­li­tät des Ver­nich­tungs­an­ti­se­mi­tis­mus total geleug­net und den Medien Lüge und die Pro­pa­gan­da vor­ge­wor­fen. Eine Schi­zo­phre­nie aus hass­erfüll­ter Zustim­mung und revi­sio­nis­ti­scher Leug­nung, die den herr­schen­den Schuld­kult und den Miss­brauch der Shoa als Zivil­re­li­gi­on und poli­ti­sche Waffe nie­mals über­win­den wird, aber das ist ein ande­res Thema.)

Selbst wenn man die media­le Bericht­erstat­tung in gewis­sen Fällen Zwei­fel zieht- keiner kann eine, oben beschrie­be­ne, ter­ro­ris­ti­sche Grund­stim­mung des rech­ten Lagers leug­nen. Der Terror von Rechts ist als stän­di­ger feuch­ter Traum und Poten­ti­al in der Szene vor­han­den. Wer das leug­net dis­qua­li­fi­ziert sich für jedes ehr­li­che Gespräch.

Es gibt ein Ter­ror­pro­blem und das nicht erst seit Brei­vik und der NSU. Dieses Pro­blem hat zahl­rei­che Wur­zeln, die teil­wei­se im System, zu einem guten Teil aber in der Szene selbst liegen und die leicht aus­ge­ris­sen werden könn­ten. Der Terror von Rechts, so werden unsere Leser am Ende mit uns fest­stel­len, ist näm­lich Garant und Sym­ptom des poli­ti­schen Miss­er­folgs. Er ist der fieb­ri­ge Wahn­sinn, Gipfel und letzte End­stu­fe des Sys­tem­pro­dukts NW,  und seine ewige, ein­zi­ge und not­wen­di­ge letzte „Stra­te­gie“.

Das Wesen des Ter­rors

Was genau Ter­ro­ris­mus ist, ist eine hoch umstrit­te­ne Frage. Der Begriff selbst geht auf das Schre­ckens­re­gi­ment  der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on zurück. Weil das Wort so nega­tiv kon­no­tiert ist, herrscht um seine Deu­tungs­ho­heit ein wilder Krieg. Ist nur die, von einer nicht­staat­li­chen Orga­ni­sa­ti­on aus­ge­hen­de, asym­me­tri­sche Kriegs­füh­rung gegen die Zivil­be­völ­ke­rung, die keine direk­ten mili­tä­ri­schen Ziele ver­folgt, als Terror zu klas­si­fi­zie­ren? Oder sind auch ein­zel­ne Aktio­nen einer krieg­füh­ren­den Macht, die beson­ders hohe „Kol­la­te­ral­schä­den“ in der Zivil­be­völ­ke­rung ver­ur­sa­chen oder gar direkt ihre Moral bre­chen sollen, als Staats­ter­ro­ris­mus zu bezeich­nen. 

Wir wollen uns nicht lange mit taxo­no­mi­schen Pro­ble­men oder angeb­li­chen ethi­schen Recht­fer­ti­gun­gen her­um­schla­gen, son­dern das Wesen des Ter­ro­ris­mus über seine erwünsch­te Wir­kung defi­nie­ren.

Terror soll, indem er die Zivil­be­völ­ke­rung trifft Furcht erzeu­gen. Er soll sie von ihrem Staat iso­lie­ren, indem sie diesen zu extre­men Poli­zei­maß­nah­men zwingt. Er soll das Gewalt­mo­no­pol des Staa­tes angrei­fen, indem er den Bür­gern zeigt, dass er sie nicht schüt­zen kann. Terror soll desta­bi­li­sie­rend wirken und ist oft Teil einer Gesamt­stra­te­gie, oder Vor­be­rei­tung für einen Staats­streich.
In fast allen Fällen, des poli­ti­schen Ter­ro­ris­mus hat dieser aber nur die Lage der Gruppe, von der er aus­ging ver­schlech­tert. Nur der, gegen Eng­land gerich­te­te Ter­ro­ris­mus jüdi­scher Sied­ler zur Grün­dung Isra­els und der gegen den süd­afri­ka­ni­schen Apart­heids­staat hatte im Grunde blei­ben­de Erfol­ge erzielt. Weder IRA, noch RAF, PLO, oder ETA konnte mit Terror ihre Ziele durch­setz­ten. Auch der Terror der Anar­chis­ten, im 19. und 20. Jh blieb ohne Erfol­ge.

Die Ära der krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung großer Mächte ist im inner­eu­ro­päi­schen Raum der­zeit vorbei. Ter­ro­ris­mus tritt heute nicht als Teil einer mili­tä­ri­schen Stra­te­gie auf son­dern meist als Taten, lose ver­netz­ter Ein­zel­tä­ter, die eine radi­ka­le, revo­lu­tio­nä­re Ideo­lo­gie antreibt. Doch zu keiner Zeit nach 45 war irgend­ein euro­päi­scher Staat durch Terror, ob von rechts oder links oder sonst woher, in seiner Exis­tenz bedroht. Stets for­der­te er nur Unschul­di­ge Opfer und iso­lier­te die poli­ti­schen Grup­pen in deren Namen er aus­ge­übt wurde.  Sogar aus der fana­ti­schen Sicht, der jewei­li­gen Täter müssen ihre Hand­lun­gen daher als sinn­lo­se Gewalt bezeich­net werden.

Doch der Terror von Rechts hatte jedoch nie­mals die stra­te­gi­sche Ziel­set­zung wie sie etwa isla­mi­scher oder linker Terror auf­weist. Eher ähnelt er noch dem wilden, unre­flek­tier­tem Terror der frühen Anar­chis­ten.
Er ist die Aus­ge­burt wilder Phan­ta­si­en und Aus­druck eines stra­te­gi­schen, theo­re­ti­schen (und ethi­schen) Bank­rotts, die ver­zwei­fel­te Zuckung einer Bewe­gung, die voll Hass, Taten­drang und Sehn­sucht ist, aber keinen Plan hat. Daran ist zum Teil die Ille­ga­li­sie­rung und Repres­si­on des Sys­tems, zu einem großen Teil aber die Bewe­gung selbst schuld. Er ist das Aller­schlech­tes­te was auch aus auch aus besten Inten­tio­nen werden kann. 

Die Wur­zeln des Ter­rors

Wir wollen nun die ein­gangs auf­ge­wor­fe­ne Frage, warum die rechte Szene zum Ter­ro­ris­mus neigt beant­wor­ten. Dazu haben wir 4 Ursa­chen aus­fin­dig gemacht, die sich alle­samt auf eine große, chro­ni­sche Krank­heit der Bewe­gung zurück­füh­ren lassen.

1.Pseudomilitanz
Zur Rech­ten Szene gehört mili­tan­tes Gehabe wie das Amen zum Gebet. Kaum einer der nicht Waffen und Mili­ta­ria-Kitsch sam­melt oder vom Putsch, als ideale und ein­zi­ge Form einer Macht­über­nah­me träumt. Man unter­liegt der Selbst­täu­schung, dass wir uns noch immer in einem „Krieg“ gegen die „Besat­zer“ befän­den und ist hoch erstaunt, wenn eigene (Terror)maßnahmen dage­gen, und die eigene mili­tan­te Rhe­tho­rik, von der Bevöl­ke­rung nicht als gerech­ter Wider­stand, son­dern als irre Taten einer Polit-Sekte, auf­ge­fasst werden. Am liebs­ten würden einige sich schon morgen mit Uni­for­men aus­stat­ten und eine para­mi­li­tä­ri­sche Kraft auf­bau­en, Wehr­dör­fer grün­den, oder sonst wie den Jun­gend­traum des Kampfs am Schlacht­feld erfül­len. Wäh­rend die Linken es spie­lend schaff­ten, sich den ver­än­der­ten Bedin­gun­gen nach 45 anzu­pas­sen, ihre Klas­sen­kampf­re­tho­rik und Mili­tanz auf­ga­ben und eine dem Zeit­geist ant­wor­ten­den Neu­auf­la­ge ihrer Ideo­lo­gie zur kul­tu­rel­len Hege­mo­nie führ­ten, hirsch­ten Rechte Para­mi­li­tärs von FAP bis VAPO in Fan­ta­sie­uni­for­men durch deut­sche Wälder und träum­ten von einer neuen SA. Der Wehr­sport­kult, der den Beginn der eigen­ar­ti­gen Sym­bio­se zwi­schen dem  Nos­ta­li­ge-NS und den Bou­le­vard-Medien mar­kier­te, war die erste Aus­prä­gung dieser Pseu­do­mi­li­tanz. (Micha­el Kühnen soll seine Anspra­chen scherz­haft immer mit „Liebe Kame­ra­den, liebe Kame­ra­män­ner“ begon­nen haben)
Der Ter­ro­ris­mus, als mili­tä­ri­sche Stra­te­gie, ebenso wie das stän­di­ge Hoffen auf einen Tag X hängen ebenso mit dieser zwang­haf­ten plum­pen Mili­tanz zusam­men. Das ist kein Zei­chen von „Männ­lich­keit“ und „Stärke“ son­dern ein Sym­ptom man­geln­der Anpas­sungs­fä­hig­keit an die ver­än­der­ten Bedin­gun­gen. Wer keine Gas­mas­ke auf­setzt wenn der Gegner mit Gas angreift ist nicht „hero­isch und lini­en­treu“ son­dern ein Dumm­kopf. Ein völ­li­ge fal­sches Ver­ständ­nis von poli­ti­scher Macht und die Über­re­prä­sen­tanz von ein­fa­chen Män­nern der Straße führt zu einer unse­li­gen Ver­knüp­fung von Macht und Gewalt. Die Rech­nung dafür wird seit mehr als 60 Jahren als tota­ler poli­ti­scher Miss­er­folg prä­sen­tiert.

Wir müssen ein­se­hen, dass wir kein „besetz­tes Land“ mehr sind. Wer wissen will wie ein Besat­zung und der Geur­ril­la­kampf dage­gen aus­sieht kann nach Afgha­ni­stan sehen! Solche Bedin­gun­gen bei uns her­bei­zu­phan­ta­sie­ren ist lächer­lich. Unsere Besat­zung ist eine geis­ti­ge, die nicht von frem­den Mäch­ten son­dern von deut­schen Mul­ti­kul­ti-Ideo­lo­gen aus­ge­übt wird. Der Kampf gegen sie ver­läuft auf einer poli­ti­schen und meta­po­li­ti­schen, aber nicht auf einer mili­tant-ter­ro­ris­ti­schen Ebene. (Der NW glaubt, nur auf­grund der sub­jek­tiv erleb­ten Repres­si­on sein eige­nes „Besat­zer-Mär­chen. Tat­säch­lich könn­ten, die USA nichts tun wenn  Deutsch­land und Europa sich, jen­seits von NS oder Faschis­mus, ent­schlie­ßen würden Eth­no­zid, Mas­sen­ein­wan­de­rung und Isla­mi­sie­rung nicht als Schick­sal hin­zu­neh­men. Im Gegen­teil, das liegt der­zeit viel­leicht sogar im geo­stra­te­gi­schen Inter­es­se von USA und Israel! Gegen den „Besatz­er­staat“ vor­zu­ge­hen trifft die erleb­te Wirk­lich­keit des Volkes so wie wenn man im Namen der urger­ma­ni­schen Befrei­ungs­krie­ge gegen Rom, ita­lie­ni­sche Piz­ze­ri­as angrei­fen würde.  Das müsste man machen wenn man sich direkt und unver­mit­telt in die Trad­ti­ti­on von Armi­ni­us Waf­fen­ver­bän­de stellt. Der NW tut das glei­che wenn er sich in die Tra­di­ti­on der Waf­fen­ver­bän­de der NSDAP stellt.)

Zwei Welt­krie­ge sind vorbei und ver­lo­ren. Das war nicht unsere Zeit und Ver­ant­wor­tung und wir können es nicht ändern. Unser Auf­ga­be ist es nicht für Fehler ande­rer ein­zu­ste­hen und ver­lo­re­ne Schlach­ten zu gewin­nen. Wenn wir aber aus geis­ti­ger Faul­heit und Unfä­hig­keit zur Ana­ly­se der Lage auch den „Krieg nach dem Krieg“ ver­lie­ren, der nach Moel­ler van der Bruck ja der ent­schei­den­de ist, dann sind einzig und allei­ne wir selbst daran schuld. Das liegt dann allein in unse­rer Ver­ant­wor­tung, die wir als han­deln­de Akteu­re der Gegen­wart gegen­über der deut­schen Ver­gan­gen­heit und Zukunft haben. Die Pseu­do­mi­li­tanz, der Waf­fen­fe­tisch, die lächer­li­che Revo­luz­zer­re­tho­rik, und das Fabu­lie­ren über Put­sche und Ter­ro­ris­mus zer­stö­ren jedes geziel­te han­deln und müssen als Feind eines iden­ti­tä­ren Erwa­chens bekämpft werden.

2. Poli­ti­sche Repres­si­on

Jeder weiß, dass in unse­rem Land keine echte Mei­nungs­frei­heit besteht. Dog­ma­ti­sche Zen­sur­ge­set­ze mit einem weiten Ein­fluss­hof (die poli­ti­cal Cor­rect­ness) regu­lie­ren die öffent­li­chen Dis­kur­se, die Begrif­fe bishin zum Denken der Ein­zel­nen. Iden­ti­tär Den­ken­den wird ein sehr gerin­ges Feld für poli­ti­sche Tätig­kei­ten offen gelas­sen. Dieses ist aber immer noch größer als es z.B. zur Zeit abso­lu­ter Mon­ar­chi­en in Europa und auch damals war Ter­ro­ris­mus schon nicht die rich­ti­ge Ant­wort auf Repres­si­on und Zensur.
Nein, eine meta­po­li­ti­sche Bewe­gung von auf­klä­re­ri­schen, (meist frei­mau­re­ri­schen) Zir­keln und Netz­wer­ken nutzte die, oft zufäl­lig, bestehen­den Unzu­frie­den­heits­po­ten­tia­le geschickt aus um sie gegen die ide­el­len Grund­la­gen der herr­schen­den Macht zu lenken. (Im Fun­ken­sprech klingt das so: Die revo­lu­tio­nä­ren Ele­men­te der Gesell­schaft orga­ni­sier­ten über das rela­ti­vis­tisch-kri­ti­sche Poten­ti­al des herr­schen­den reli­gi­ös-uni­ver­sa­lis­ti­schen Mythos eine meta­po­li­ti­sche Revo­lu­ti­on, die einen phi­lo­so­phisch-uni­ver­sa­lis­ti­schen Mythos an seine Stelle setz­ten, der die Poli­tik und die Wirt­schaft end­gül­tig in die Moder­ne brach­te.)
Nicht ver­rück­te, bru­ta­le  Aktio­nen fana­ti­scher Ein­zel­tä­ter eine „Pro­pa­gan­da der Tat“ die „Massen auf­weckt“, son­dern die Destruk­ti­on der herr­schen­den Ideo­lo­gie, die Errin­gung der Meta­po­li­tik und in der Folge der Ein­fluss auf die Massen ist der Weg zur Macht.

Die heu­ti­ge Repres­si­on zwingt nur dann in die Ille­ga­li­tät wenn man sich zwin­gen lässt. Es gibt tau­send andere Wege und Aus­drucks­ar­ten für das eine iden­ti­tä­re Gefühl, dass uns und die Große Mehr­heit der patrio­tisch gesinn­ten Massen in ver­schie­de­nen Bewusst­seins­stu­fen erfüllt. Auf­ga­be einer iden­ti­tä­ren Bewe­gung muss es sein, den WM-Par­typa­trio­ten einen mas­sen­taug­li­che Form und Aus­druck dieses Gefühls zu geben um es auf eine höhere  Ebene zu heben und gegen unsere Feinde zu lenken. Statt­des­sen ergötzt sich der NW, als Ursu­pa­tor des Idea­lis­mus und der Iden­ti­tät ganzer Gene­ra­tio­nen, in der Rolle der iso­lier­ten Outlaw-Sekte.

Dabei gäbe es unzäh­li­ge andere Aus­drucks­ar­ten des ewigen iden­tiä­ren Gefühls, die nicht skla­visch das medial vor­ge­ge­be­ne Schema des „ter­ror­süch­ti­gen NS-Revi­sio­nis­ten“ erfül­len. Gerade weil dieser eben nicht Pro­to­typ jedes patrio­tisch Den­ken­den, und die deut­sche Geschich­te und ihr Mythos größer ist als 12 Jahre. Nicht die Repres­si­on, die mit poli­ti­cal cor­rect­ness brutal gegen alles rechts der Mitte ist vor­geht, ist das wahre Pro­blem.  Auf sie haben wir keinen Ein­fluss, und die Hoff­nung, dass sie einst in einem „Tage X“ von selbst kol­la­bie­ren wird, ist stra­te­gisch auf einer Ebene mit Axel Stolls Flug­schei­ben­fan­ta­si­en.

(Die Akteu­re dieser moder­nen Inqui­si­ti­on sind ver­blen­de­te Inter­na­tio­na­lis­ten, und Eth­no­ma­so­chis­ten, die Euro­pas ein­zi­ges Lebens­recht in ihrem Schuld­kult und ihrer uni­ver­sa­len Mis­si­on sehen. Auch sie gehen mit dem Westen zugrun­de, was einige anti­deut­sche Kreise sogar bemerkt haben und zur „par­ti­el­len Ver­tei­di­gung“ (Nacht­mann, Baha­mas) Deutsch­lands auf­ru­fen.)  Wir müssen es letzt­lich auch zur unge­woll­ten Ret­tung der ver­wirr­ten Mul­ti­kul­tis schaf­fen unsere Tal­fahrt in den Wahn­sinn auf­zu­hal­ten. Das errei­chen wir aber nur, wenn wir uns nicht in ihre haus­ge­mach­ten NS-Trau­ma­ta ver­boh­ren und unsere iden­ti­tä­ren Anlie­gen grund­los mit ihren his­to­ri­schen Eti­ket­ten belas­ten. 

Dazu ist aber ein Tren­nung vom Feti­schis­mus der Form nötig, der nur mit einer theo­re­ti­schen Über­win­dung des NS-Still­stands erfol­gen kann. Das ist eine schwie­ri­ge und lang­fris­ti­ge Auf­ga­be, die weit über den Hori­zont der „werde aktiv in deiner Stadt“ Akti­vis­ten hinaus geht.

Die Reak­ti­on des NW auf die Repres­si­on die regel­mä­ßi­ge ihre kärg­li­chen Auf­bau­ver­su­che zer­schlägt, ist keine Besin­nung und Ände­rung des eige­nen Ver­hal­tens, son­dern eine Auf­stau­ung von Rache­ge­lüs­ten und Hass. Das schei­tern ihrer unstra­te­gi­schen und plan­lo­sen Orga­ni­sa­ti­ons- und Akti­vis­mus­ver­su­che, unter der fal­schen Flagge des NS, führt nicht zu einer Ände­rung von Theo­rie und Stra­te­gie. Es führt zu einer Ableh­nung von jeg­li­chem Orga­ni­sa­ti­ons­ge­dan­ken über­haupt. (und sie sie noch so küm­mer­lich und falsch)
Die Repres­si­on ist für den NW-Insas­sen der „Beweis“ für den Wahn des „Besatz­er­staa­tes“ und eine per­sön­li­che „Kriegs­er­klä­rung“, die er nach seiner Logik mit Terror beant­wor­ten muss. Der Reflex, in einen ille­ga­len, pseu­do­mi­li­tan­ten Wider­stand zu kippen, der stän­dig mit dem Terror buhlt, nur weil die poli­ti­sche und meta­po­li­ti­sche Arbeit schwie­rig ist, zeugt von einer man­geln­den geis­ti­gen Aus­dau­er und einer Unfä­hig­keit, andere Wege zum eige­nen Ziel aus­fin­dig zu machen.

Tat­säch­lich müssen wir die Repres­si­on als Aus­druck der herr­schen­den Ideo­lo­gie begrei­fen, die unser Volk vom kleins­ten Arbei­ter bis zu Uni­pro­fes­sor voll erfasst hat. Das „Böse“ dieser Ideo­lo­gie, das ihre Güte nega­tiv stützt ist der NS, der mit dem NW, jeden patrio­ti­schen Idea­lis­mus der Jugend geka­pert hat. Er fil­tert iden­ti­tä­re Jugend­li­che aus der Gesell­schaft, sam­melt sie, ver­blen­det sie theo­re­tisch und stra­te­gisch, ver­packt sie im häss­li­chen Oufit der Szene und schal­tet sie somit für die Poli­tik total aus. Hin und wieder „erntet“ die Repres­si­on die ter­ro­ris­ti­schen Aus­wüch­se dieses gewoll­ten und zuge­las­se­nen Mil­leus ab, um sie als „Früch­te“ ihrer Arbeit der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren. Der Boden­satz, vor allem eben die Sze­ne­fun­da­men­te werden immer bestehen gelas­sen, um auch die Idea­lis­ten der nächs­ten Gene­ra­ti­on an Jugend­li­chen zu schlu­cken und in den Wahn aus Hass, Fetisch und Terror zu schi­cken.

3.Hass

Hass und Bit­ter­keit spie­len, trotz ander­wei­ti­ger Behaup­tun­gen, in der Szene eine große und trau­ri­ge Rolle. Sie gehen meist Hand in Hand mit Ver­zweif­lung, Rou­ti­ne und Depres­si­on. Die Wut dar­über, stumm und hand­lungs­un­fä­hig dem Unter­gang zuse­hen zu müssen, kippt oft in jäh­zor­ni­ge, herostra­ti­sche Taten, deren Nie­der­schla­gung und Ahn­dung das Gefühl der Macht­lo­sig­keit nur noch befeu­ert.  Hass als Emo­ti­on ins­ge­samt zu ver­dam­men ist lächer­lich. Zeit­wei­se kann Hass sogar etwas Posi­ti­ves sein – ja es gäbe wohl gar keine echte Liebe ohne ihn!

Doch nie­mals darf der Hass Leit­bild und Fun­da­ment des eige­nen Lebens und der eige­nen Welt­an­schau­ung sein. Er macht uns inner­lich tot, begeis­te­rungs­los, destruk­tiv und blind.  Der Hass­kult, in der rech­ten  Sub­kul­tur ist nur die ver­zerr­te  Spie­ge­lung, und nicht die Über­win­dung des  Eth­no­ma­so­chis­mus und 3.Welt-Mitleidskults der eta­blier­ten Medien. Er trifft in seinen plötz­li­chen Erup­tio­nen immer die­je­ni­gen, die es am wenigs­ten ver­dient haben. Unsere Welt­an­schau­ung, unsere Sorge um die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät, die Umwelt, unsere Liebe zur Viel­falt, unser Ja zum Leben und zur Geschich­te, unser Stre­ben zur Meis­te­rung des Dies­seits, ohne einen Respekt vor dem Geheim­nis­vol­len zu ver­lie­ren – all das hat mit Hass herz­lich wenig zu tun. Der echte Hass, auf den „Un- und Anti­men­schen“, ist wohl eher ein Erb­stück der mosai­schen Unter­schei­dung, die sich in den moder­nen Ideo­lo­gi­en säku­la­ri­siert und wirk­sam gemacht hat. Auch wenn man, beim Anblick der herr­schen­den Zustän­de Hass in sich auf­stei­gen fühlt, gebie­tet es unsere Welt­an­schau­ung diesem nicht ziel­los freien Lauf zu lassen, son­dern in plan­vol­len Wider­stand gegen die Ver­ant­wort­li­chen zu kul­ti­vie­ren und zu lenken. 

4.Planlosigkeit

Es fehlt der Szene eine echte Welt­an­schau­ung, die nicht nur ein bloßer Fetisch und ein Kon­glo­me­rat an Phra­sen und Idolen ist. Eine echte Welt­an­schau­ung zeich­net sich eben gerade dadurch aus, dass sie immer in Bewe­gung ist, sich selbst hin­ter­fragt und nicht an Bil­dern und Phra­sen wie Krü­cken hängt. Kraft­vol­le Bilder und Paro­len gibt es immer doch sie sind Aus­druck und nicht Kern der Welt­an­schau­ung. Die Ver­wechs­lung von Theo­rie und Pro­pa­gan­da ist die Folge des geis­ti­gen Bank­rotts und des Begriffs und Bild-Feti­schis­mus.

Der Mangel einer echten Theo­rie, die kein bloße Rezi­ta­ti­on des NS ist betrifft die gesam­ten Rech­ten Zusam­men­hän­ge. Für den NW bedeu­tet er die Schaf­fung einer klei­nen, sek­ten­ar­ti­gen „Gemein­schaft der Gläu­bi­gen“, die tau­send stra­te­gi­schen Zuckun­gen auf einem ein­zi­gen ver­lo­re­nen Punkt im theo­re­ti­schen Vakuum ver­har­ren. Gleich­zei­tig werden die, sich distan­zie­ren­den, Rechts­po­pu­lis­ti­schen Par­tei­en zu welt­an­schau­ungs­lo­sen Appa­ra­ten, die sich mit den NS, von jeder echten Über­le­gung und jedem revo­lu­tio­nä­ren Geist fern halten.

Diese Mängel in der Theo­rie­bil­dung und Wei­ter­bil­dung, die in einem him­mel­schrei­en­den Gegen­satz zum sur­ren­den Appa­rat mar­xis­ti­scher Ideo­lo­gie- und Fort­bil­dung steht, werden durch das daraus fol­gen­de, völ­li­ge Ver­sa­gen auf der stra­te­gi­schen Ebene ergänzt.

Wenn zwar die meis­ten einig das Ziel, des Erhalts unse­rer eth­no­kul­tu­rel­len Iden­ti­tät recht einig unter­schrei­ben würden, so gibt es für den Weg dort­hin keine kon­zi­se und durch­dach­te Pläne. Der NS als Dogma lässt keine andere Aus­drucks­wei­se eines iden­ti­tä­re Gefühls als die NW Szene zu. Er sperrt, mit­hil­fe von Medien und Repres­si­on Idea­lis­ten in ein geis­ti­ges Kame­ra­den­ghet­to. In diesem gibt es keine stra­te­gi­schen Aus­sich­ten, keine Mög­lich­kei­ten das iden­ti­tä­re Gefühl der Mass­sen zu tref­fen. Alle Ansät­ze schei­tern und pral­len an ihnen ab. Als Hass­ob­jekt der herr­schen­den Ideo­lo­gie ist man im quasi Vogel­frei und wird von der Repres­si­on grün und blau geschla­gen, ohne das das Volk einen Miene ver­zieht.
Aus diesem not­wen­di­gen Schei­tern der NW-Stra­te­gi­en im NS-Denk­rah­men. Aus den Schlä­gen der Repres­si­on und der Gleich­gül­tig­keit der Bevöl­ke­rung, aus Hass und Ohn­macht, erwach­sen Tag-X Denken und Terror.

Man will hier und jetzt, Herr der Lage werden, end­lich auch einmal macht­voll auf­tre­ten, Angst und Schre­cken ver­brei­ten, irgend­wel­che Effek­te erzie­len, Rache üben.
Der Terror ist vor allem emo­tio­nal und psy­cho­lo­gisch begrün­det. Daher ver­schwimmt sein Ziel auch zur Bedeu­tungs­lo­sig­keit. Über­all lauert das „System“ und das Böse, das einem umstellt. Was schlägt und trifft besser nach „Über­all“ als eine Explo­si­on im über­völ­ker­ten Raum?

Dieser Terror trifft unschul­di­ge Opfer, oder unwich­ti­ge Hand­lan­ger und beschmutzt die iden­ti­tä­re Sehn­sucht nach Heimat und Volk. 

Er ist Wasser auf den Mühlen der Schuld­kult-Ideo­lo­gie. Er wird nie­man­den „auf­rüt­teln“ , denn wer sich durch den Wahn­sinn des euro­päi­schen Sui­zids nicht jetzt schon zur Tat bereit erklärt, wird das auch nicht durch die Mas­sen­mor­de eines Brei­viks.

Der Ter­ro­ris­mus ist nur die andere Seite des plan­lo­sen Dahin­plät­scherns, eines Pseu­do­wi­der­stands, der bes­ten­falls als poli­ti­sche Selbst­be­frie­di­gung fir­mie­ren kann. Er ist das, was her­aus­kommt, wenn den zyni­schen Dau­er­ak­ti­vis­ten, der nur mehr aus Gewohn­heit bei der Sache ist, die nackte Wut packt, oder er seine Exis­tenz­grund­la­ge ver­liert. 

Beides, der blinde Akti­vis­mus und der Ter­ro­ris­mus sind sinn­los, und berüh­ren die herr­schen­de linke Mei­nungs­macht in keiner Weise. Zudem trifft letz­te­rer immer die Fal­schen und bewirkt in seiner sinn­lo­sen Grau­sam­keit zurecht einen all­ge­mei­nen Abscheu vor „den Rech­ten“. Er ver­stärkt nur weiter die Iso­la­ti­on, die Repres­si­on, und bekräf­tigt damit das pseu­do­mi­li­tan­te Denken, und den Rück­zug der Rech­ten aus Poli­tik und Meta­po­li­tik. Er wirkt also als Ver­stär­kung jener Miss­stän­de die ihn her­vor­ge­bracht haben.

Nie­mand der opti­mis­tisch und mit vollem Ein­satz an einem kon­kre­ten Pro­jekt arbei­tet, dass sich sinn­voll in einem gesam­ten Plan zum Erhalt Euro­pas ein­fügt, würde dem Ter­ro­ris­mus ver­fal­len. Er speist sich aus jenen trau­ri­gen Zyni­kern, als welche die Szene nach Jahren des frucht­lo­sen Akti­vis­mus, junge Idea­lis­ten wieder aus­speit.

Wir können froh sein, dass die Häu­fig­keit sol­cher Anschlä­ge bisher, erstaun­lich gering blieb und müssen die letz­ten Vor­komm­nis­se als Signal für eine selbst­kri­ti­sche Ana­ly­se akzep­tie­ren.

Es ist wahr, dass man vor Wut oft fast ver­rückt werden könnte, dass oft der Zorn über­hand nimmt, wenn man den Toten­tanz Euro­pas mit wis­sen­dem Blick ver­folgt. Wenn man erlebt wie alle Lebens­zei­chen der euro­päi­schen Jugend mit bru­ta­ler Gewalt ver­folgt werden und unsere Poli­ti­ker einer Ideo­lo­gie nach­hän­gen die längst tot und völlig wider­na­tür­lich ist. Es macht einen oft rasend vor Wut, wenn man, wehr­los und stumm die selbst­ge­fäl­li­ge Moral der poli­tisch kor­rek­ten Bürger, die freche Arro­ganz man­cher Migran­ten ertra­gen muss.

Doch wir müssen den rich­ti­gen Trans­for­ma­tor zwi­schen dieser Wut und unse­rem Wider­stand finden. Der gerech­te Zorn muss den Feind erken­nen, den Zeit­geist durch­schau­en, das System ver­ste­hen, die poli­ti­sche Land­schaft auf­klä­ren, die rich­ti­gen Themen, Sym­bo­le und Paro­len erken­nen- er muss Herr der Lage werden.
Dazu muss er aber zual­ler­erst zu sich selbst finden und erken­nen, dass er nur als iden­ti­tä­res Bewusst­sein, tat­säch­lich frei und unab­hän­gig genug ist um die Lage zu über­bli­cken. Er muss die ideo­lo­gi­sche Brille abset­zen, Erb­feind­schaf­ten, Rache­ge­lüs­te, gewohn­te Wahn­ide­en, Bild und Begriffs­fe­tisch auf­ge­ben und sich in die Tra­di­ti­on der Gesamt­heit unsere eth­no­kul­tu­rel­len Erbes stel­len.

Was dem ent­ge­gen­steht und was die Wurzel für Punkt 1–4 ist, ist unsere Dumm­heit und geis­ti­ge Träg­heit. Ein Mangel an Ver­ständ­nis für die heu­ti­ge Lage und eine plumpe und stu­pi­de Theo­rie von poli­ti­scher Macht führt zu einer Pseu­do­mi­li­tanz. Eine geis­ti­ge Impo­tenz und ein schwer­fäl­li­ges Hirn führt zu einer Kapi­tu­la­ti­on vor der Repres­si­on, dh dass man sich in der ille­ga­len Outlaw Rolle abfin­det oder aus­steigt. Ein feh­len­des Bewusst­sein um die wahre welt­an­schau­li­che Grund­la­ge führt zur Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Medi­en­po­panz des „Neo­na­zis“. Eine feh­len­de poli­ti­sche Bil­dung und eine man­geln­de Abs­trak­ti­ons­kraft führen zu einer Absenz von kon­kre­ter Stra­te­gie und lang­fris­ti­ger Pla­nung, die sich im Pseu­do­wi­der­stand und ter­ro­ris­ti­schen Zuckun­gen äußert.

Uns fehlt die Intel­li­genz unse­res Volkes die seit mehr als 60 Jahren in linken Krei­sen gefan­gen ist. Uns fehlt die Krea­ti­vi­tät, die Theo­rie­bil­dung und die Stra­te­gie einer echten geis­ti­gen Avant­gar­de.  Kein Volk, hat ein unbe­grenz­tes Poten­ti­al. Unsere „Köpfe“ befan­den und befin­den sich zum Groß­teil in linken Zusam­men­hän­gen, was aus rech­ten Krei­sen einen hirn­lo­sen Frei­luft­zoo für die Medien, ohne zen­tra­ler Pla­nung, lang­fris­ti­ger Stra­te­gie und ohne krea­ti­ver Anpas­sungs­kraft, dafür voll Ver­schwö­rungs­theo­ri­en, Feti­schen, Res­sen­ti­ments und Hass­phan­ta­si­en gemacht hat.

Der Terror von Rechts ist unsere Schan­de und ein Anzei­chen dafür, dass wir dabei sind den Krieg nach dem Krieg, den Kampf um die und der Ideen, zu ver­lie­ren. Wir müssen die Mehr­heit der tau­send Köpfe erobern die Deutsch­lands Zukunft ent­schei­den und mit chir­ur­gi­scher Sorg­falt die Befes­ti­gungs­li­nie aus aner­zo­ge­nen Trau­ma­ta, Kom­ple­xen und Neu­ro­sen, die uns vom Bürger trennt über­win­den. Unsere Chan­cen sind jetzt, da sich als Reak­ti­on auf den Isla­mis­mus der Griff der poli­ti­cal Cor­rect­ness Tag für Tag lockert, so groß wie nie!

Wenn wir sie nicht wahr­neh­men, wird ein stetig schrump­fen­der, hirn­lo­ser rech­ter „Wider­stand“, als Prü­gel­kna­be des System, wei­ter­hin durch die Reifen der Medien hüpfen. Den seien wir uns ehr­lich: Wer von Deutsch­lands Mäch­ti­gen nimmt das natio­na­len Lager oder gar seine ter­ro­ris­ti­schen Prah­le­rei­en und Zuckun­gen wirk­lich ernst?

Nicht einmal die Medien glau­ben an ihre eigene Panik­ma­che. Nur eine käsige Filz­schicht an Sozi­al­wis­sen­schaft­lern, die damit gutes Geld ver­die­nen, kann gar nicht genug davor warnen. Auch wir soll­ten nicht an diese Panik­ma­che glau­ben, trotz­dem aber die Pseu­do­mi­li­tanz und den Hang zum Ter­ro­ris­mus nicht weg leug­nen, son­dern als Pro­ble­me erken­nen und immer da wo sie auf­tre­ten eisern bekämp­fen. Nur wenn sie fallen kann man den Raum für eine echten Stra­te­gie, eine echte Welt­an­schau­ung und einen echten Wider­stand gegen Euro­pas Nie­der­gang frei­ma­chen. Nur eine Neu­er­grün­dung unse­rer Welt­an­schau­ung wird in der Lage sein diese unge­sun­den Ver­span­nun­gen zu lösen und die Mus­keln wieder zu echten geziel­ten Taten zu span­nen.